Während die führende Kryptowährung Bitcoin ($BTC) versucht, die Unterstützung um die 60.000-Dollar-Marke zu halten, ist sie weiterhin mit einer Reihe negativer Faktoren konfrontiert, darunter große Kapitalabflüsse aus US-Spot-ETFs, Sorgen über eine mögliche Zinserhöhung der Fed, ein starker Dollar, steigende Renditen von Staatsanleihen und militärische Konflikte im Nahen Osten.
Inmitten dieser negativen Entwicklungen werden weiterhin weitere Rückgänge für Bitcoin prognostiziert, wobei 50.000 US-Dollar die am häufigsten genannte Option sind. Zu diesem Zeitpunkt prognostiziert das Analyseunternehmen QCP Capital, dass Bitcoin 55.000 US-Dollar erreichen könnte.
Die Analysten von QCP Capital stellten Ende Juli eine erhöhte Nachfrage auf dem Optionsmarkt nach $BTC-Put-Optionen mit einer Preisspanne von 55.000 bis 58.000 US-Dollar fest. Analysten fügten außerdem hinzu, dass die Risikoumkehrindikatoren Put-Optionen weitgehend begünstigten.
Schließlich identifizierte QCP Capital 58.000 US-Dollar und 1.500 US-Dollar als wichtige Unterstützungsniveaus für Bitcoin bzw. Ethereum.
Das erste Tiefstsignal für Bitcoin ist da!
Darüber hinaus argumentiert der CryptoQuant-Analyst MorenoDV, dass sich bei den On-Chain-Indikatoren von Bitcoin erste Bodenbildungssignale abzeichnen.
Laut dem Analysten wurde das erste On-Chain-Signal eines möglichen Bitcoin-Tiefpunkts beobachtet. Zu diesem Zeitpunkt stellte der Analyst fest, dass das Gewinn-Verlust-Verhältnis des Bitcoin UTXO-Blocks auf ein Niveau gesunken ist, das historisch mit Markttiefs zusammenfällt. Dies bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass der Tiefpunkt erreicht ist. Laut dem Analysten muss ein stärkeres Signal für einen Tiefpunkt bei Bitcoin entstehen und der gleitende 365-Tage-Durchschnitt muss einen viel steileren Rückgang zeigen. Mit anderen Worten: Der aktuelle Bärenmarkt könnte mit weiteren Rückgängen und Marktschocks konfrontiert sein, bevor er vollständig endet.
„…Der Kurs ist in einen Bereich gefallen, der historisch gesehen in Tiefstbildungsphasen auftritt. Dies bedeutet jedoch nicht, dass der Tiefpunkt erreicht wurde. Bitcoin muss möglicherweise noch mehr Schmerzen ertragen, bevor er seine Bärenmarktphase vollständig beenden kann…“
*Dies ist keine Anlageberatung.
