Oracle meldete am 10. Juni die Ergebnisse des vierten Quartals und seine Aktien fielen als Reaktion auf die Ergebnisse um 11 %.
Vierteljährliche Finanzhighlights
Oracle erzielte im Quartal einen Umsatz von 19 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 21 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Cloud-Dienste stiegen um 47 % und stehen nun kurz vor der 10-Milliarden-Dollar-Marke, während Oracle Cloud Infrastructure (OCI) im Jahresvergleich um 77 % wuchs.
Die GPU-Kapazität im gesamten globalen Rechenzentrumsnetzwerk von Oracle lag im Quartal bei 97,5 %. Bestehende Kunden behielten 92 % der GPU-Arbeitslast und neue Kunden machten die restlichen 8 % innerhalb eines 90-Tage-Fensters aus.
Infrastrukturinvestitionen und Marktaussichten
Das Management bestätigte die Aktivierung von über 1,2 Gigawatt Rechenzentrumskapazität im Geschäftsjahr 2026 und sagte, dass die größten Infrastrukturprojekte im Zeitplan oder über Plan liegen. Die Investitionsausgaben beliefen sich im Geschäftsjahr 2026 auf 56 Milliarden US-Dollar, und für das Geschäftsjahr 2027 rechnet das Unternehmen nun mit 90 bis 95 Milliarden US-Dollar.
Analyst Luke Yang von Morningstar senkte die Fair-Value-Schätzung von Oracle auf 207 US-Dollar pro Aktie und nannte den aggressiven Investitionsplan als Hauptsorge der Anleger. Die erhöhten Investitionsaussichten haben den Marktfokus vom Umsatzwachstum auf die Nachhaltigkeit des Cashflows verlagert.
