Polygon gab bekannt, dass es im Mai in ganz Lateinamerika ein Stablecoin-Transaktionsvolumen von 309 Millionen US-Dollar verzeichnete und sich damit vor konkurrierenden Blockchains in der Region positionierte.
Stablecoin-Aktivität auf Polygon aufzeichnen
Sandeep Nailwal, Mitbegründer und CEO der Polygon Foundation, betonte, dass im Mai mehr als 50 % der aktiven Wallets in Lateinamerika Stablecoin-Transaktionen auf Polygon abwickelten. Der Anstieg spiegelt einen breiteren Akzeptanztrend wider, wobei das Netzwerk alle anderen Ketten beim regionalen Stablecoin-Durchsatz übertrifft.
Wachstum von Nicht-Dollar-Stablecoins
Über alle Blockchains hinweg hat sich das Volumen der nicht an den US-Dollar gebundenen Stablecoins in den letzten drei Jahren um das Sechzehnfache erhöht, während sich die Zahl der Inhaber um das Dreißigfache erhöht hat. Im Mai stiegen Schwellenmarkt-Token wie der an den brasilianischen Real gekoppelte BRLA und der an den kolumbianischen Peso gekoppelte COPM jeweils in die Top drei Stablecoins auf Polygon auf.
BRLA, ein vollständig besicherter Token, verfügt über eine Marktkapitalisierung von über 3,2 Millionen US-Dollar und lässt sich in das brasilianische Pix-Zahlungssystem integrieren. COPM fungiert als Peso-gestützter Stablecoin und bietet kolumbianischen Anlegern eine digitale Alternative.
Auswirkungen für Investoren und den Kryptomarkt
Lateinamerikanische Nutzer bevorzugen traditionell an den US-Dollar gekoppelte Stablecoins zur Absicherung gegen Inflation, doch der Aufstieg regionalspezifischer Token verspricht eine umfassendere finanzielle Inklusion und Zahlungsdigitalisierung. Investoren, die Blockchain-Trends beobachten, betrachten Stablecoins aus Schwellenländern mittlerweile als ein entscheidendes Segment für zukünftiges Wachstum.
