Pump.fun-Bounty stößt wegen riskanter Krypto-Aufgaben auf Kritik
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Pump.fun-Bounty stößt wegen riskanter Krypto-Aufgaben auf Kritik

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Die GO-Bounty-Funktion von Pump.fun hat seit ihrer Einführung am 4. Juni mehr als 370.000 US-Dollar an Krypto-Belohnungen ausgezahlt, was neue Kritik an Aufgaben hervorrief, die Tätowierungen, öffentliche Demütigungen und gefährliche Stunts beinhalteten.

So funktioniert der GO Bounty Marketplace

Das auf Solana basierende Meme-Coin-Launchpad führte GO Anfang Juni als Marktplatz ein, auf dem Benutzer bezahlte Aufträge veröffentlichen und die entsprechenden Krypto-Belohnungen treuhänderisch sperren können. Die Teilnehmer verknüpfen ein X-Konto und ein Krypto-Wallet und erstellen oder erfüllen dann Aufgaben, die bei einer Auszahlung von 5 $ beginnen.

Pump.fun vermarktet den Dienst mit dem Slogan „Bezahlen Sie JEDEN, um ALLES zu tun“, während die Plattform die letzte Befugnis behält, Einreichungen zu genehmigen oder abzulehnen, bevor Gelder freigegeben werden. Kurz nach der Inbetriebnahme listete das System über 320 aktive Aufgaben auf und enthielt 144.000 US-Dollar an nicht beanspruchten Belohnungen.

Kontroversen und Sicherheitsbedenken

Medienberichte betonen, dass rund 270 offene Kopfgeldaktionen weiterhin Anreize in Höhe von mehr als 200.000 US-Dollar bieten, wobei einige Aufträge von Wohltätigkeitsaktionen bis hin zu Stunts reichen, die von Kritikern als unsicher oder erniedrigend eingestuft werden. Bei der lukrativsten offenen Herausforderung im Wert von 57.200 US-Dollar müssen die Teilnehmer den Mount Everest besteigen und eine Wette platzieren.

Kritiker argumentieren, dass die Belohnung von extremem oder demütigendem Verhalten die verantwortungsvolle Blockchain-Nutzung untergräbt, und Investoren befürchten, dass negative Publizität das Vertrauen in das breitere Krypto-Ökosystem von Pump.fun untergraben könnte.

Anleger- und Marktreaktion

Seit dem Auszahlungsmeilenstein ist der Token-Preis von Pump.fun einer erhöhten Volatilität ausgesetzt, was die gemischte Stimmung unter Krypto-Investoren widerspiegelt. Während einige Marktbeobachter das Bounty-Modell als innovative Möglichkeit sehen, benutzergesteuerte Inhalte zu generieren, warnen andere davor, dass die diskretionären Treuhandkontrollen der Plattform vorsichtige Teilnehmer abschrecken könnten.

Analysten beobachten die Situation genau und stellen fest, dass anhaltende Kontroversen den Ruf des Launchpads innerhalb der breiteren Blockchain-Community beeinträchtigen und zukünftige Finanzierungszuflüsse beeinträchtigen könnten.