Re7 Labs gab bekannt, dass Wallets, die vom Exploit des USR-Stablecoins von Resolv Labs am 23. März betroffen sind, nun Anspruch auf einen Teil eines Entschädigungspools von 223.000 USDC haben können. Die Auszahlung begleicht eine der kleineren Verbindlichkeiten, die dem Kurator nach dem Vorfall entstanden sind.
Berechtigungs- und Anspruchsverfahren
Re7 Labs beschränkte die Berechtigung auf Benutzer, deren Positionen im Re7USDC Base-Tresor auf Base und im Re7USDC Core Mainnet-Tresor auf Ethereum durch den Exploit erfasst wurden. Der Snapshot erfasste die Wallet-Salden zu dem Zeitpunkt, als Re7 die kompromittierten USR-Märkte entfernte, und Anleger können sich mit der Merkl-App verbinden, um ihren anteiligen Anteil anzuzeigen und einzufordern.
Hintergrund des Resolv Labs-Angriffs
Am 23. März drang ein Angreifer in den von AWS gehosteten Schlüsselverwaltungsdienst von Resolv Labs ein und generierte 80 Millionen USR-Tokens, während er Sicherheiten in Höhe von weniger als 200.000 US-Dollar bereitstellte. Der böswillige Akteur tauschte den unbesicherten USR über abgesteckte Derivate in USDC und dann in Ether um und ging mit ETH im Wert von etwa 23 Millionen US-Dollar davon. Nach dem Verstoß fiel der Preis von USR von der 1-Dollar-Bindung auf einen Tiefststand nahe 0,20 Dollar, und CoinGecko-Daten zeigen, dass der Token weiterhin deutlich unter der Parität gehandelt wird.
Re7 Labs kuratiert Kredittresore auf Plattformen wie MorphoBlue und Euler und legt dabei Sicherheitenparameter fest
