Ripple hat sich von der luxemburgischen Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF) eine vorläufige Lizenz als Crypto Asset Service Provider (CASP) gesichert und treibt damit sein Streben nach EU-Regulierungsfreigabe im Rahmen des Markets in Crypto-Assets (MiCA)-Rahmenwerks voran.
Regulatorischer Meilenstein
Die CSSF erteilte Ripple am Dienstag unter Auflagen grünes Licht und bestätigte damit, dass das Unternehmen die ersten Kriterien des MiCA-Lizenzregimes erfüllt. Diese Genehmigung ermöglicht es Ripple, seine Stablecoin-Zahlungsinfrastruktur für europäische Unternehmen zu entwickeln und gleichzeitig den Grundstein für erweiterte Kryptodienste zu legen.
Marktausblick
Investoren gehen davon aus, dass die Luxemburger Lizenz neue Einnahmequellen für Ripple im gesamten Block erschließen und möglicherweise die XRP-Nachfrage unter institutionellen Teilnehmern steigern wird. Durch die Nutzung der EU-weiten Passbestimmung kann Ripple seine Blockchain-Lösungen einem breiteren Spektrum kryptofokussierter Unternehmen anbieten.
MiCA-Rezension
Die Europäische Kommission hat letzten Monat eine Konsultation eingeleitet, um zu bewerten, ob MiCA angesichts der Kritik an seinen Stablecoin-Bestimmungen weiterhin seinen Zweck erfüllt. Kritiker betonen, dass die Verordnung verzinsliche Stablecoins verbietet und eine Barreserve von 60 % vorschreibt, was die Flexibilität der Emittenten einschränken könnte.
