Samsung gewinnt an Boden, während Unternehmen nach TSMC-Alternativen suchen
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Samsung gewinnt an Boden, während Unternehmen nach TSMC-Alternativen suchen

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Inhaltsverzeichnis Da der Bedarf an der Infrastruktur für künstliche Intelligenz steigt, stößt die Produktionskapazität von TSMC für fortschrittliche Halbleiter an ihre Grenzen – was für Samsung eine Chance bietet, Überlaufgeschäfte zu erobern. Laut einem Bericht von Nikkei Asia vom Mittwoch verzeichnet Samsung Electronics einen Anstieg der Auftragsfertigungsanfragen von führenden globalen Technologieunternehmen, darunter Google, AMD, BYD und Tesla. Die Informationen stammen aus sechs Quellen, die mit den Diskussionen vertraut sind. Die Aktien von Samsung stiegen nach der Offenlegung um etwa 1 %. Die Fertigungspipeline von Samsung Electronics Co., Ltd., SMSD.L TSMC ist stark auf aktuelle Kunden ausgerichtet – darunter Nvidia, Apple, AMD, Broadcom, Marvell und MediaTek –, wodurch die Verfügbarkeit für neue Produktionsverpflichtungen in der unmittelbaren Zukunft begrenzt ist. Während TSMC Initiativen zur Kapazitätserweiterung angekündigt hat, erfordert der Bau von Halbleiterfertigungsanlagen erhebliche Kapitalinvestitionen und einen mehrjährigen Zeitrahmen. Dieser Engpass veranlasst bestimmte Kunden, nach alternativen Fertigungspartnern zu suchen. Berichten zufolge verhandelt Google mit Samsung über die Herstellung seiner kommenden Axion-Prozessorreihe, die voraussichtlich um 2028 auf den Markt kommen wird. Darüber hinaus evaluiert Google die Fertigungskapazitäten von Samsung für einen Teil seiner Tensor-Processing-Unit-Produktion, den Spezialchips, die seine KI-Computing-Infrastruktur antreiben, und strebt ebenfalls einen Zeitrahmen von 2028 an. AMD prüft die Möglichkeit, bestimmte zukünftige Zentraleinheiten von Samsung produzieren zu lassen. Der chinesische Marktführer für Elektrofahrzeuge, BYD, führt derzeit Gespräche mit Samsung über die Herstellung seiner Halbleiterlösungen für autonomes Fahren der nächsten Generation. In dem Bericht wurde auch festgestellt, dass Tesla Ermittlungen eingeleitet hat. Es ist wichtig zu beachten, dass es sich hierbei um vorläufige Verhandlungen und nicht um abgeschlossene Produktionsvereinbarungen handelt. TSMC, Samsung und Intel stellen derzeit die exklusive Gruppe von Herstellern dar, die in der Lage sind, hochmoderne Chips im kommerziellen Maßstab herzustellen. Dieses begrenzte Wettbewerbsumfeld verschafft allen drei Unternehmen eine erhebliche Positionierungsmacht auf einem Markt, der einer zunehmenden KI-gesteuerten Nachfrage ausgesetzt ist. Intel sucht aufgrund seiner fortschrittlichen Fertigungskapazitäten aktiv nach externen Foundry-Kunden, obwohl sich die Produktion in der Vergangenheit auf interne Chipdesigns konzentrierte. TSMC-Aktien (TSM) fielen am Mittwoch um etwa 3,5 %. AMD (AMD) verzeichnete einen deutlicheren Rückgang von etwa 7,3 %, während Intel (INTC) um 8,45 % zurückging. GOOGL verzeichnete einen bescheidenen Zuwachs von 1,06 %. Die Gießereiabteilung von Samsung war in den letzten Zeiträumen mit Ertrags- und Ausführungsschwierigkeiten konfrontiert, die dazu beitrugen, dass einige Kunden zu TSMC migrierten. Die Umwandlung dieser vorläufigen Anfragen in bestätigte Produktionsverträge hängt von der Fähigkeit von Samsung ab, die von den Kunden geforderten Qualitätsstandards und Produktionsmengen zu liefern. Laut TipRanks behält TSMC die Konsensbewertung „Strong Buy“ mit einem durchschnittlichen Kursziel von 465 US-Dollar bei, was auf ein Aufwärtspotenzial von etwa 9 % gegenüber dem aktuellen Niveau hindeutet. Die TSMC-Aktie hat seit Jahresbeginn rund 40,7 % zugelegt.