Schiff kritisiert fehlerhafte Mathematik im Bitcoin-Plan von Strategy
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Schiff kritisiert fehlerhafte Mathematik im Bitcoin-Plan von Strategy

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MicroStrategy (MSTR) kündigte Anfang Juni 2026 den Kauf von 1.550 Bitcoin für 101 Millionen US-Dollar an, was den CEO von Euro Pacific Capital, Peter Schiff, zu der Behauptung veranlasste, dass der „unendliche Geldfehler“ des Unternehmens grundsätzlich behoben sei.

Finanzierungsstrategie, die einst auf Premium-Aktienverkäufen beruhte

MicroStrategy gab mehrere Jahre lang neue MSTR-Aktien oder Wandelanleihen zu Preisen aus, die über den in seiner Bilanz ausgewiesenen Bitcoin-Vermögenswerten lagen. Durch die Premium-Preise konnte mit jeder weiteren Aktie das Bitcoin-pro-Aktie-Verhältnis erhöht werden, was einen selbsttragenden „Schwungrad“-Effekt für das auf Kryptowährungen fokussierte Unternehmen verstärkte.

Aktuelles Aktienangebot mit Rabatt

Schiff betonte, dass die jüngste Aktienemission zu einem Preis erfolgte, der unter dem Marktwert des zugrunde liegenden Bitcoin lag, ein starker Kontrast zu früheren Angeboten, die einen Aufschlag erforderten. Durch den Verkauf von Aktien mit einem Abschlag beschaffte MicroStrategy das für die 101-Millionen-Dollar-Bitcoin-Übernahme erforderliche Kapital und verwässerte gleichzeitig die Bestände bestehender Anleger.

Auswirkungen für Investoren und den Kryptomarkt

Investoren stehen nun vor der Aussicht, dass künftige MSTR-Aktienverkäufe weiterhin unter dem Marktpreis von Bitcoin liegen könnten, was möglicherweise den Shareholder Value schmälern könnte. Die Episode wirft auch Fragen zur Nachhaltigkeit der Nutzung von Eigenkapitalfinanzierungen zur Finanzierung großer Bitcoin-Käufe in einem volatilen Kryptomarkt auf.