SEC: 12,5-Millionen-Dollar-Kryptoprogramm durch mutmaßlichen Betrüger, Ponzi-Nutzung
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SEC: 12,5-Millionen-Dollar-Kryptoprogramm durch mutmaßlichen Betrüger, Ponzi-Nutzung

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Die US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) erhebt Anklage gegen einen Einwohner von Texas im Zusammenhang mit einem mutmaßlichen Multimillionen-Dollar-Betrugsprogramm für Krypto-Assets, bei dem rund 12,3 Millionen US-Dollar von etwa 150 Anlegern eingesammelt wurden. Laut der am 29. Mai 2026 eingereichten SEC-Litigation Release soll Nathan Fuller das System zwischen mindestens Oktober 2022 und Mitte 2024 über Privvy Investments, LLC und verwandte Namen, darunter Gateway Digital Investments, betrieben haben. Die SEC wirft Fuller vor, Investoren mit dem Versprechen außergewöhnlicher Renditen im Zusammenhang mit angeblich KI-gesteuerter Handelstechnologie angeworben zu haben. Er behauptete angeblich, dass „proprietäre KI-basierte Trading-Bots“ Hochfrequenz-Arbitrage-Handel auf Kryptomärkten betreiben würden und dass Anleger innerhalb von 30 bis 45 Tagen Renditen von 40–50 % erzielen könnten, wobei „garantierte Gewinne in nur 21 Tagen 100 % übersteigen“. In der Beschwerde wird außerdem behauptet, dass diese Darstellungen falsch oder irreführend waren und dass die Handelssysteme von Fuller „nicht wie dargestellt funktionierten“. Stattdessen behauptet die SEC, dass Fuller Anlegergelder zweckentfremdet habe, indem er mindestens 6,2 Millionen US-Dollar für persönliche Ausgaben und etwa 5,5 Millionen US-Dollar für Schneeball-ähnliche Zahlungen an frühere Investoren verwendet habe, um den Anschein der Rentabilität aufrechtzuerhalten. Die SEC wirft Fuller außerdem vor, den Plan durch die Verbreitung gefälschter Kontoauszüge und gefälschter Korrespondenz von fiktiven Unternehmen sowie durch falsche Zusicherungen, dass Anlegergelder gesichert oder versichert seien, verstärkt zu haben. In der Beschwerde der SEC werden Fuller Verstöße gegen Abschnitte 5(a), 5(c) und 17(a) des Securities Act von 1933 sowie Abschnitt 10(b) des Securities Exchange Act von 1934 und Regel 10b-5 vorgeworfen. Die Behörde fordert dauerhafte einstweilige Verfügungen, die Abschöpfung unrechtmäßig erworbener Gewinne mit vorläufigen Zinsen und zivilrechtliche Sanktionen. Generiertes Bild: Midjourney