Die US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) gab am Dienstag bekannt, dass sie bereits in diesem Monat einen neuen Vorschlag für Kryptoregeln mit der Bezeichnung „RegulationCrypto“ vorlegen könnte, der darauf abzielt, vorübergehende Ausnahmen für bestimmte Blockchain-Projekte zu gewähren.
RegulationCrypto-Übersicht
Der Regelentwurf sieht eine kurzfristige Befreiung von der Registrierung für Entwickler vor, die als erste Krypto-Investitionsverträge ausstellen, legt eine Obergrenze für die Höhe des Kapitals fest, das aufgebracht werden kann, und führt eine Safe-Harbor-Klausel für Emittenten ein, die sich der Managementkontrolle über ein Wertpapier entziehen. Diese Maßnahmen sollen den Compliance-Aufwand für Kryptounternehmen verringern und gleichzeitig den Anlegerschutz wahren.
Regulierungskontext und Marktaussichten
Anfang dieses Jahres veröffentlichte die SEC ihre erste „Taxonomie“, um zu klären, wie digitale Vermögenswerte klassifiziert und reguliert werden sollten, und legte damit den Grundstein für zukünftige Rahmenwerke für tokenisierte Wertpapiere. Der Vorsitzende der SEC, Paul Atkins, betonte, dass die Initiative mit dem Bestreben der Regierung übereinstimmt, die Vereinigten Staaten als globales Krypto-Zentrum zu positionieren, und klarere Regeln für die Kapitalbildung, die Verwahrung und den On-Chain-Handel von tokenisierten Wertpapieren verspricht. Investoren und Marktteilnehmer werden genau beobachten, wie die Agentur ihren Ansatz finalisiert, der die nächste Welle der Blockchain-Innovation prägen könnte.
