21Shares gab bekannt, dass das renditebringende Stablecoin-Segment, das im Jahr 2023 um etwa 300 % wuchs, bis 2026 voraussichtlich die 50-Milliarden-Dollar-Marke überschreiten wird.
Der Anstieg renditeträchtiger Stablecoins
Investoren strömen in Scharen zu Stablecoins, die Zinsen generieren, was im vergangenen Jahr zu einer Verdreifachung des gesperrten Werts geführt hat. Plattformen, die früher keine Rendite boten, werben heute mit Renditen von 3 % bis 4 % auf ungenutzte Guthaben, was zu einem Konkurrenzkampf um Marktanteile führt. Diese schnelle Expansion zeigt, wie Blockchain-basierte Finanzprodukte schnell Kapital anziehen können, wenn sie attraktive Zinssätze versprechen.
Warum der Ertrag allein keine langfristige Akzeptanz sichert
Das Anbieten einer Rendite von 3 % auf einen an den Dollar gekoppelten Token wird unbedeutend, wenn ein tokenisierter Treasury-Fonds vergleichbare Erträge mit weniger Komplexität bietet. Inhaber tendieren dazu, ihre Einlagen vierteljährlich auf die Option mit der höchsten Rendite umzuschichten, wobei sie die Rendite als kurzfristigen Anreiz und nicht als Grund betrachten, eine Position beizubehalten. Folglich erzeugt der Ertrag zwar Aufmerksamkeit, garantiert jedoch keine dauerhafte Nutzung oder Loyalität bei Krypto-Investoren.
Akzeptanz von Sicherheiten als eigentlicher Treiber der Nutzung
Artem Tolkachev, Chief RWA Officer bei Falcon Finance, betont, dass der Nutzen einer Stablecoin davon abhängt, ob Börsen, Kreditplattformen und Absicherungsdienste sie als Sicherheit akzeptieren. Die Möglichkeit, die Münze als Marge zu hinterlegen, ein angemessenes Verhältnis von Beleihung zu Wert sicherzustellen und sie ohne große Abschläge zwischen den Veranstaltungsorten zu transferieren, bestimmt ihren praktischen Wert. Anleger bevorzugen daher Münzen, die sich nahtlos in den breiteren Kryptomarkt integrieren, gegenüber solchen, die lediglich höhere Zinssätze bieten.
