Snap-Aktien steigen um 3 % nach Einführung der AR-Brille im Wert von 2.195 US-Dollar
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Snap-Aktien steigen um 3 % nach Einführung der AR-Brille im Wert von 2.195 US-Dollar

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Inhaltsverzeichnis Am Dienstag, den 16. Juni, stellte Snap SPECS vor – ein eigenständiges Augmented-Reality-Brillengerät zum Preis von 2.195 US-Dollar. Für Vorbestellungen ist eine rückzahlbare Anzahlung von 200 US-Dollar erforderlich. Der Versand ist für Herbst 2025 in die gesamten Vereinigten Staaten, das Vereinigte Königreich und Frankreich geplant. Evan Spiegel, CEO von $SNAP, hat gerade zum ersten Mal die neue Specs AR-Brille vorgestellt. Dies ist die Art von Produktveröffentlichung, die erklärt, wie ein Social-Media-Unternehmen während eines der besten Tech-Bullenmärkte der Geschichte um über 90 % fallen kann. pic.twitter.com/AHoBj8uEjj – Shay Boloor (@StockSavvyShay) 17. Juni 2026 Die Ankündigung löste einen Aktienanstieg von über 3 % aus, obwohl das Unternehmen mit einer Marktbewertung von rund 9,2 Milliarden US-Dollar und Aktienkursen nahe der 5-Dollar-Marke weiterhin nahe dem Siebenjahrestief notiert. Snap Inc., SNAP Die SPECS-Hardware enthält zwei Qualcomm Snapdragon-Chipsätze – einer ist für die Computer-Vision-Verarbeitung bestimmt, der andere für Augmented-Reality-Erlebnisse – und arbeitet völlig unabhängig ohne Smartphone- oder externe Hardware-Anforderungen. Mithilfe der proprietären Flüssigkristall-auf-Silizium-Display-Technologie bietet das Gerät ein Sichtfeld von 51 Grad. Laut Snap entspricht dies einem 24-Zoll-Display für Produktivitätsaufgaben oder einem 115-Zoll-Bildschirm zum Anzeigen von Videoinhalten. Die Rahmen wiegen je nach Konfiguration zwischen 132 und 136 Gramm, sind in zwei Größen erhältlich, unterstützen Korrektionsglaseinsätze und bieten bis zu vier Stunden ununterbrochenen Batteriebetrieb. Mit dem mitgelieferten Ladeetui verlängert sich die Gesamtlaufzeit des Akkus auf 20 Stunden. Das Unternehmen hat sich für dieses Produkt über 7.000 Patente im Zusammenhang mit der AR-Technologie gesichert. „SPECS stellen den Beginn eines neuen Computerparadigmas dar“, erklärte CEO Evan Spiegel bei der Produktvorstellung. Der Preis von 2.195 US-Dollar schließt bewusst den Mainstream-Konsumenten aus. Stattdessen ist es für Entwickler und Technologie-Early Adopters konzipiert – die kreative Community, die die Lenses entwickeln wird und möglicherweise die Einführung erschwinglicherer zukünftiger Iterationen vorantreibt. Snap berichtet, dass Entwickler bereits Hunderte von Objektiven für die Plattform erstellt haben, nachdem in den letzten 18 Monaten zehn Betriebssystem-Updates und über 40 neue Funktionen und APIs veröffentlicht wurden. Meta beherrscht rund 70 % des Marktes für Datenbrillen und hat rund 3,5 Millionen Ray-Ban-Einheiten ausgeliefert. Die Ray-Ban-Display-Brille des Unternehmens kam im September 2025 zu einem Preis von 800 US-Dollar auf den Markt, obwohl sie als Heads-up-Displays fungiert und keine vollständige AR-Funktionalität bietet. Google und Samsung haben Prototypen von Android-XR-Brillen vorgestellt, mit Displays ausgestattete Versionen werden jedoch nicht vor 2027 erwartet. Der Markteintritt von Apples Smart-Brillen wird frühestens Ende 2026 prognostiziert. Dieser Zeitplan positioniert Snap vor drei Konkurrenten, die jeweils das Hundertfache der aktuellen Marktkapitalisierung von Snap wert sind – zumindest vorübergehend. Die Marktdynamik nimmt weiter zu. Branchenprognosen für 2026 gehen davon aus, dass die Auslieferungen von AR-Smart-Brillen im Jahresvergleich um 85 % steigen und weltweit 15 Millionen Einheiten überschreiten werden. Alternative Prognosen sagen ein Wachstum von 6 Millionen Einheiten im Jahr 2025 auf 20 Millionen im Jahr 2026 voraus. Snap hat über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren über 3,5 Milliarden US-Dollar in die AR-Entwicklung investiert. Die Ergebnisse des ersten Quartals 2026 zeigten einen Umsatz von 1,529 Milliarden US-Dollar, was einer Steigerung von 12 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Kategorie „Sonstige Einnahmen“ des Unternehmens – die hauptsächlich die Abonnementdienste Snapchat+ und Lens+ umfasst – stieg um 87 % auf 285 Millionen US-Dollar. Naved Khan, Analyst bei B. Riley, behielt vor der Einführung die Kaufempfehlung für Snap mit einem Kursziel von 10 US-Dollar bei, was darauf hindeutet, dass sich eine erfolgreiche Einführung von SPECS als „transformativ“ erweisen und eine Wachstumschance schaffen könnte, die derzeit in den Marktbewertungen nicht vorhanden ist. Snap hat noch keine nachhaltige Profitabilität erreicht. Während die Qualität der Hardware in der Vergangenheit keine Herausforderung darstellte, hat sich eine effektive Monetarisierung als schwer zu erreichen erwiesen.