Das kompromittierte Wallet von Step Finance tauchte nach etwa fünf Monaten Inaktivität wieder auf und signalisierte damit die letzte Phase der Sicherheitsverletzung im Jahr 2026. Der Angreifer liquidierte den gesamten Bestand von 261.933 $SOL, erzielte einen Nettogewinn von etwa 21,4 Millionen US-Dollar und transferierte den Erlös sofort über die Ketten.
Cross-Chain-Transfer- und Geldwäschestrategie
Nach dem Verkauf von $SOL überbrückte der Hacker die Dollars an das Ethereum-Netzwerk, wo die Gelder gegen 12.128 ETH eingetauscht wurden. Der neu erworbene Ether wurde anschließend in das datenschutzverbessernde Protokoll TornadoCash eingespeist, ein Manöver, das häufig verwendet wird, um die Herkunft illegaler Krypto-Assets zu verschleiern.
Marktreaktion und Anlegerausblick
Analysten stellten fest, dass der SOL-Verkaufsdruck im Wert von 21,4 Millionen US-Dollar vollständig vom Markt absorbiert wurde, sodass für Solana-Investoren kein unmittelbares Risiko eines Kaskadenverkaufs besteht. Diese Absorption trug zur Stabilisierung des $SOL-Preises bei und versicherte den Blockchain-Teilnehmern, dass der Liquiditätsschock abgemildert worden war.
Nachwirkungen des Verstoßes im Januar 2026
Ende Januar 2026 übernahmen Hacker die Kontrolle über die Verwaltungsgeräte von Step Finance und erbeuteten rund 261.854 SOL – damals im Wert zwischen 27 und 30 Millionen US-Dollar. Der Diebstahl löste einen starken Rückgang des STEP-Tokens aus, der seinen Preis um mehr als 80 Prozent senkte und bei Krypto-Investoren große Besorgnis auslöste.
