Der südkoreanische Kryptohandel geht um 28 % zurück
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Der südkoreanische Kryptohandel geht um 28 % zurück

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Südkorea, ein Land, das von der Digital-Asset-Branche seit langem als „Eldorado der Liquidität“ verehrt wird, erlebt einen Wandel in den Investitionstrends.

Die bekanntermaßen technikaffinen und äußerst aktiven Einzelhändler des Landes ziehen ihr Kapital von digitalen Vermögenswerten ab und investieren es in den heimischen Aktienmarkt.

Sie werden von den explosiven, dynamischen Renditen der Bereiche künstliche Intelligenz und Halbleiter angelockt.

Südkorea war in der Vergangenheit ein wichtiger Knotenpunkt und ein Segen für den Handel mit Kryptowährungen, da es über eine äußerst enthusiastische Bevölkerung von Privatanlegern, eine technologische Infrastruktur und einen Appetit auf Volatilität verfügt.

Viele Kryptowährungsprojekte haben Südkorea in der Vergangenheit als „El Dorado der Liquidität“ bezeichnet.

Ein massiver Rückgang des Handelsvolumens

Nach Angaben von TRM Labs, einem globalen Blockchain-Intelligence-Unternehmen, behauptete Südkorea im ersten Quartal 2026 immer noch seine Position als zweitgrößter Markt für Krypto-Einzelhandelsaktivitäten. Es lag nur hinter den Vereinigten Staaten, die 212 Milliarden US-Dollar verbuchten.

Unter diesem hohen Rang verbirgt sich jedoch ein starker Rückgang. Südkoreas Kryptowährungshandelsvolumen ist im Vergleich zum Vorjahr um 28 % eingebrochen. Dies ist der stärkste Rückgang unter allen großen globalen Märkten und fällt deutlich stärker als der weltweite durchschnittliche Rückgang von 20 %.

Inländischer Wettbewerb

Der inländische Referenzindex KOSPI hat sich zu einem globalen Kraftpaket entwickelt.

Sie ist im vergangenen Jahr um etwa 196 % gestiegen. Diese unglaubliche Rallye hat den KOSPI zum leistungsstärksten Aktienmarkt aller G20-Staaten gemacht und die fortgeschrittenen westlichen Volkswirtschaften bei weitem übertroffen.

Im Gegensatz zum boomenden Aktienmarkt stagnierten Kryptowährungen seit ihrem Höhepunkt Ende 2025 weitgehend.

Traditionelle Aktien weisen nun die extremen täglichen Preisschwankungen auf, die Kryptowährungen zuvor für koreanische Händler so attraktiv gemacht haben. Während einer kürzlichen Handelssitzung, in der Bitcoin um respektable 4,7 % stieg, stiegen beispielsweise großkapitalisierte inländische Technologieaktien wie SK Hynix und Samsung Electro-Mechanics um 6,42 % bzw. 16,63 %.