Strive: Der Ausverkauf digitaler Kredite war eine Liquidation, keine Krise
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Strive: Der Ausverkauf digitaler Kredite war eine Liquidation, keine Krise

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Die digitalen Kreditinstrumente von Strive, die mit der Bitcoin-gestützten Plattform von Strategy verknüpft sind, erlebten am vergangenen Donnerstag einen starken Preisverfall, wobei STRC auf 82,53 US-Dollar fiel, bevor es wieder auf fast 90,50 US-Dollar kletterte, während SATA in die niedrigen 90-Dollar-Werte abrutschte und sich später auf etwa 98,59 US-Dollar erholte.

Erklärung der Preisvolatilität

Chief Risk Officer Jeff Walton bestätigte, dass der plötzliche Rückgang eher auf die Auflösung von Fremdkapital und starken Verkaufsdruck als auf eine Abschwächung der zugrunde liegenden Kreditqualität zurückzuführen sei. Er wiederholte die frühere Beschreibung des Vorfalls durch CEO Matt Cole als „Leverage-Liquidationsereignis, nicht als Kreditausfall.“

Liquidität und Handelsvolumen

Walton betonte, dass die Volatilität mit einer ungewöhnlich hohen Handelsaktivität zusammenfiel, und wies darauf hin, dass STRC ein Volumen von etwa 950 Millionen US-Dollar abwickelte und SATA am selben Tag ein Handelsvolumen von etwa 150 Millionen US-Dollar verzeichnete. Er argumentierte, dass die Fähigkeit des Marktes, solche Volumina zu absorbieren, eine wachsende Widerstandsfähigkeit dieser aufstrebenden kryptogebundenen Anlageklasse signalisiere.

Implikationen für Anleger

Laut Walton war der Ausverkauf darauf zurückzuführen, dass Anleger ihre Positionen liquidierten, und nicht auf Störungen in dezentralen Finanzprotokollen, was zu breiteren Marktwelleneffekten führte. Er schlug vor, dass die Episode eine Reifephase für Anleger widerspiegelt, die Blockchain-basierte Kreditprodukte auf dem Kryptomarkt nutzen.