Swissblock veröffentlichte am 23. Juni 2026 einen Bericht, in dem es heißt, dass die größte Bedrohung für den Preisanstieg von Bitcoin eher von einem stärkeren US-Dollar als von direkten Ausverkäufen ausgeht.
Dollar-Stärke als Gegenwind für Bitcoin
Swissblocks Analyse verbindet mehrere vergangene Bitcoin-Bärenmärkte mit Phasen, in denen sich der US-Dollar-Index (DXY) von seinen Tiefstständen erholte und zu steigen begann. Das Unternehmen argumentiert, dass ein robuster Dollar die Liquidität verknappt, die Risikobereitschaft der Anleger dämpft und den Verkaufsdruck auf Krypto-Assets erhöht. Folglich verringert sich das Aufwärtspotenzial von Bitcoin, wenn der Dollar auf den Weltmärkten an Dynamik gewinnt.
Aktuelle Preisbewegungen und Marktstimmung
Analysten stellen fest, dass die Preisspitzen von Bitcoin im April und Anfang Mai eine kurzlebige Erholung darstellen und nicht den Beginn eines dauerhaften Bullenmarktes. Sie weisen darauf hin, dass die Rallye es nicht geschafft habe, die zugrunde liegenden makroökonomischen Herausforderungen zu lösen, die weiterhin das Verhalten der Anleger prägen. Daher bleiben Krypto-Investoren vorsichtig und der breitere Blockchain-Markt spiegelt eine gedämpfte Begeisterung wider.
Ausblick für Bitcoin und den Kryptomarkt
Swissblock weist darauf hin, dass Bitcoin nur dann einen starken, nachhaltigen Aufwärtstrend wieder aufnehmen kann, wenn der Aufwärtstrend des US-Dollars nachlässt. Ein schwächerer Dollar würde die Liquidität wiederherstellen, die Risikobereitschaft der Anleger beleben und günstige Bedingungen für höhere Kryptopreise schaffen. Bis diese Verschiebung eintritt, dürfte der Markt volatil bleiben und der Preis von Bitcoin die Bewegungen des Dollars genau verfolgen.
