Baillie Gifford gab am Montag in Zusammenarbeit mit BNY Mellon die Einführung des Baillie Gifford Enhanced Yield Fund (BAGEY) bekannt, eines tokenisierten festverzinslichen Produkts, das Anlegern über die Blockchain-Technologie einen direkten Zugang zu einem Unternehmensanleihenportfolio mit kurzer Laufzeit ermöglicht.
Fondsarchitektur und Blockchain-Integration
BAGEY ist eine im Vereinigten Königreich regulierte offene Investmentgesellschaft (OEIC), die es ermöglicht, das Kapital mehrerer Anleger in Unternehmensanleihen zu bündeln. Der Fonds lautet auf US-Dollar und zeichnet den Besitz der öffentlichen Blockchains Ethereum und Solana auf, wodurch die Blockchain zum offiziellen Register der Aufzeichnungen und nicht nur zu einer bloßen Verpackung wird. Theo Golden, Baillie Giffords Leiter für digitale Vermögenswerte und Tokenisierung, betonte, dass Anleger direktes Eigentum und Rückgriff erhalten und keinen sekundären Token, der über einem traditionellen Fonds liegt.
Ertrag, Berechtigung und geografische Reichweite
Bei seiner Einführung wirbt der Fonds mit einer jährlichen Rendite von etwa 7 % und positioniert ihn damit als attraktive Option für renditesuchende Anleger. Die Teilnahmeberechtigung ist auf qualifizierte Teilnehmer im Vereinigten Königreich, in der Schweiz und auf den Cayman-Inseln beschränkt. Die Verteilung unterliegt den örtlichen Vorschriften. BNY Mellon wird die Tokenisierungs- und Wallet-Infrastruktur bereitstellen und sicherstellen, dass kryptoaffine Anleger ihre Bestände sicher auf der Blockchain verwalten können.
