Bitcoin (aktueller Handelspreis liegt bei rund 63.502,81 US-Dollar) steht im Mittelpunkt eines neuen Vorstoßes der Bundesregierung, da das Weiße Haus am Montag zwei Durchführungsverordnungen erlassen hat – eine, um die Entwicklung eines großen Quantencomputers zu beschleunigen, und eine andere, um Schutzmaßnahmen gegen quantengesteuerte Angriffe auf die Blockchain zu schaffen.
Quantencomputing-Initiative
Die Executive Order 14411 startet das QC-ADDS-Programm und beauftragt das Energieministerium, mindestens einen betriebsbereiten Quantencomputer zu erhalten und ihn, sofern möglich, der breiteren wissenschaftlichen Gemeinschaft zur Verfügung zu stellen. Die Anordnung weist das Pentagon außerdem an, bis 2028 Quantensensoren in Betriebsumgebungen einzusetzen, und legt einen Zeitplan fest, der vom Kriegsminister verlangt, innerhalb von 60 Tagen drei Sensorprojekte der nächsten Generation zu priorisieren und sie bis zum 30. September 2028 in Betrieb zu nehmen.
Abwehrmaßnahmen gegen Quantenbedrohungen
Executive Order14409 konzentriert sich auf den Schutz von US-Daten vor künftigen Quantenentschlüsselungsfähigkeiten. Darin wird gewarnt, dass feindselige Akteure möglicherweise bereits verschlüsselte Informationen sammeln, die lesbar werden könnten, sobald Quantencomputer ausreichend Leistung erreichen, was die Regierung dazu veranlasst, jetzt Gegenmaßnahmen zu entwickeln.
Auswirkungen für Krypto-Investoren
Kryptomarktteilnehmer sollten die Entwicklung der Quantentechnologie überwachen, da ein funktionsfähiger Quantencomputer die kryptografische Sicherheit von Bitcoin gefährden und das Vertrauen der Anleger verändern könnte. Proaktive Blockchain-Abwehrmaßnahmen und laufende Forschung zur Post-Quanten-Verschlüsselung werden für die Wahrung der Integrität von Krypto-Assets in einer sich entwickelnden Technologielandschaft von entscheidender Bedeutung sein.
