Überparteiliche Senatsgruppe fordert vom Finanzministerium eine Klärung der Rolle des Staates bei der Stablecoin-Aufsicht
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Überparteiliche Senatsgruppe fordert vom Finanzministerium eine Klärung der Rolle des Staates bei der Stablecoin-Aufsicht

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Inhaltsverzeichnis Eine parteiübergreifende Koalition von US-Senatoren fordert vom Finanzministerium die Einführung transparenter Verfahren, die es den Staaten ermöglichen, im Rahmen kürzlich erlassener Gesetze als Stablecoin-Regulierungsbehörden zu fungieren. Die Gesetzgeber argumentieren, dass die bestehenden Vorschläge des Finanzministeriums den Staaten, die eine Regulierungsbehörde anstreben, keine ausreichende Orientierung bieten. 🚨GENIUS ACT: US-SENATOREN WOLLEN, DASS DIE STAATEN STABLECOIN-EMITTENTEN REGULIEREN. Senatoren fordern das Finanzministerium dringend auf, nicht die gesamte Stablecoin-Aufsicht zu zentralisieren und die Rolle bei der Anwendung des GENIUS Act auf die Staaten aufzuteilen. Nach dem Gesetz könnten Emittenten unter 10 Milliarden US-Dollar von Staaten reguliert werden, wenn ihre… pic.twitter.com/WYv921szxg – Coin Bureau (@coinbureau) 17. Juni 2026 Der GENIUS Act – offiziell mit dem Titel „Guiding and Establishing National Innovation for U.S. Stablecoins Act“ betitelt – wurde nach der Unterzeichnung durch Präsident Donald Trump im Juli 2025 zum Bundesgesetz. Die Gesetzgebung sieht umfassende Aufsichtsmechanismen für Stablecoin-Emittenten vor bundesweit. Gemäß der Satzung qualifizieren sich Emittenten digitaler Währungen mit einer Marktkapitalisierung von 10 Milliarden US-Dollar oder weniger für die Aufsicht auf Landesebene, sofern die teilnehmenden Staaten Vorschriften umsetzen, die im Wesentlichen den Bundesstandards entsprechen. Derzeit verfügen nur drei Stablecoins über einen ausreichenden Marktwert, um eine obligatorische Bundesgerichtsbarkeit auszulösen: Tether, USDC und USDS (zuvor als Dai bezeichnet). Alle verbleibenden im Umlauf befindlichen Stablecoins würden den staatlichen Regulierungsrahmen unterliegen. Diese Struktur stellt die staatliche Aufsicht als grundlegend für die Architektur der Gesetzgebung dar. Allerdings behaupten die Gesetzgeber, dass das Finanzministerium es versäumt habe, umsetzbare Schritte für die staatliche Umsetzung zu formulieren. In einer Korrespondenz, die am Dienstag verschickt wurde, wandten sich Senatoren unter der Leitung der Republikanerin Cynthia Lummis – Vorsitzende des Kryptowährungs-Unterausschusses des Bankenausschusses des Senats – direkt an Finanzminister Scott Bessent. In ihrem Schreiben wurde kritisiert, dass die Rahmenvorschläge des Finanzministeriums vom April wesentliche Details zu staatlichen Zertifizierungsanträgen weggelassen hätten. „Die vom Finanzministerium vorgeschlagenen Grundsätze gingen nicht auf die zeitlichen und verfahrenstechnischen Anforderungen im Zusammenhang mit der staatlichen Zertifizierung ein“, heißt es in der Korrespondenz. Die Senatoren warnten davor, dass Staaten die Zertifizierung ohne ausdrückliche Leitlinien als eine zeitlich begrenzte Möglichkeit mit dauerhafter Schließung interpretieren könnten. Eine solche Auslegung könnte Staaten effektiv von einer künftigen regulatorischen Beteiligung ausschließen. Der Brief erhielt Unterschriften von den Republikanern Bill Hagerty, Kevin Cramer und Pete Ricketts sowie den Demokraten Kirsten Gillibrand, Angela Alsobrooks und Catherine Cortez Masto. Die gesetzgebende Gruppe betonte, dass der Kongress den GENIUS Act absichtlich ausgearbeitet habe, um das etablierte „duale Bankensystem“ Amerikas aufrechtzuerhalten, in dem sich Bundes- und Landesbehörden die Aufsichtsverantwortung für Finanzunternehmen teilen. Sie betonten, dass die gesetzgebenden Körperschaften der Bundesstaaten nach unterschiedlichen Zeitplänen und operativen Zeitplänen funktionieren. Ein unflexibler, einheitlicher Zertifizierungsprozess würde zahlreiche Staaten systematisch von einem sinnvollen Engagement benachteiligen. Senatoren fordern nun vom Finanzministerium die Veröffentlichung einer formellen Verfahrensdokumentation, die transparente Antragsprotokolle, endgültige Überprüfungspläne und eine kontinuierliche Verfügbarkeit von Zertifizierungen umfasst, die den unterschiedlichen Gesetzgebungskalendern der Bundesstaaten Rechnung tragen. Die öffentlichen Kommentierungsfristen zu den ersten Vorschlägen des Finanzministeriums endeten am 2. Juni. Das Finanzministerium wird anschließend endgültige Vorschriften für die Veröffentlichung im Bundesregister entwickeln. Die Initiative der Senatoren entsteht, während gleichzeitig die Kryptowährungsgesetzgebung – der Digital Asset Market Clarity Act – durch die Beratungen des Senats voranschreitet.