Die U.S. Commodity Futures Trading Commission (CFTC) und die Securities and Exchange Commission (SEC) haben gemeinsam eine Bitte um öffentliche Stellungnahme zur Regulierung von Krypto-Perpetual-Futures und damit verbundenen Derivatprodukten herausgegeben.
Regulierungsrahmen und Kommentarprozess
Am 18. Juni veröffentlichten die beiden Behörden eine formelle Mitteilung im Bundesregister, in der sie die Interessenträger aufforderten, Definitionen für Swaps, wertpapierbasierte Swaps, gemischte Swaps, neuartige Produkte und Event-Verträge zu klären. Die Kommentierungsfrist bleibt 60 Tage lang bestehen und gibt Investoren, Blockchain-Firmen und öffentlichen Interessengruppen die Möglichkeit, Einfluss auf die Regelsetzung zu nehmen.
Auswirkungen auf Kryptomärkte und Teilnehmer
Die Art und Weise, wie die Regulierungsbehörden diese Verträge kennzeichnen, könnte bestimmen, welche Plattform sie auflisten darf, welches Regelwerk den Handel regelt und welche Meldepflichten gelten. Eine günstige Produktklassifizierung könnte es einer krypto-nativen Börse ermöglichen, einen alternativen Compliance-Weg einzuschlagen, anstatt sich in eine alte Marktstruktur für traditionelle Derivate einzufügen. Folglich kann das Ergebnis die Zukunft von Krypto-Perpetual-Futures prägen und sich sowohl auf die Marktliquidität als auch auf die Strategien von Händlern und Anlegern auswirken.
