VanEck stellte einen neuen Bewertungsrahmen vor, der Bitcoin-Miner, die sich zu Anbietern von KI-Infrastruktur entwickeln, von denen unterscheidet, die lediglich eine Erzählung verbreiten, und weist auf eine kurzfristige Finanzierungslücke von 50 Milliarden US-Dollar hin.
Bewertungsmethodik
Die Analysten GriffinMacMaster und MatthewSigel skizzierten den Ansatz in einem Forschungsbericht und beschrieben ihn als das erste strukturierte Modell für Unternehmen, die an der Schnittstelle von Bitcoin-Mining und KI-Rechenzentrumshosting tätig sind. Die Methodik konzentriert sich auf die Bruttoenergieleistung – die Megawatt, die ein Unternehmen tatsächlich eingeschaltet hat –, da die finanziellen Offenlegungen stark variieren und die Cashflows noch im Entstehen begriffen sind.
Unternehmensvergleiche
Unternehmen, die bereits über physische Mietverträge verfügen, darunter CipherMining (CIFR), Hut8 (HUT) und TeraWulf (WULF), erzielen Bewertungen von mehr als dem Zehnfachen ihrer Bruttoenergieleistung, was das Vertrauen der Anleger in ihre vertraglich vereinbarte Kapazität widerspiegelt. Im Gegensatz dazu handeln MarathonDigital (MARA) und CleanSpark (CLSK), die mit begrenzten KI-Verträgen weiterhin stärker an das Bitcoin-Mining gebunden sind, zwischen dem Zwei- und Sechsfachen dieser Kennzahl.
Marktauswirkungen
Die Divergenz zeigt, dass Investoren Unternehmen mit bestätigter, aktiver Kapazität belohnen, während sie Projekte, die sich noch in der Pipeline befinden, diskontieren. VanEcks Analyse deutet darauf hin, dass der Kryptomarkt weiterhin Kapital in Richtung Miner lenken wird, die nachweislich KI-bezogene Leistung liefern können, wodurch sich die Finanzierungslücke schrittweise verringert.
