Tribe Tokenisation FZE hat die 50. Virtual Asset Service Provider (VASP)-Lizenz erhalten, die von Dubais Virtual Assets Regulatory Authority (VARA) ausgestellt wurde, was einen bedeutenden regulatorischen Meilenstein für die Tokenisierungsplattform darstellt.
Regulatorischer Meilenstein
VARA wurde im März 2022 gemäß dem Dubai-Gesetz Nr. 4 von 2022 gegründet und fungiert als dedizierte Krypto-Regulierungsbehörde des Emirats. Mit der Gründung der Behörde gehörte Dubai zu den ersten Gerichtsbarkeiten, die eine eigenständige Regulierungsbehörde für Blockchain-basierte Vermögenswerte eingerichtet haben.
Die Erteilung der 50. Lizenz unterstreicht die rasche Ausweitung des Lizenzsystems von VARA in den letzten vier Jahren und zeigt das wachsende Vertrauen von Investoren und Dienstleistern in den Kryptomarkt der Region.
Lizenzrahmen
VARA betreibt ein aktivitätsbasiertes Rahmenwerk, das Lizenzen an Firmen vergibt, die direkt an virtuellen Asset-Aktivitäten beteiligt sind, darunter Börsen, Depotbanken, Tokenisierungsplattformen und Staking-Betreiber. Jedes Unternehmen muss sich eine vollständige VASP-Lizenz sichern, bevor es seine Geschäftstätigkeit in Dubai aufnimmt.
Unternehmen, die nur eine grundsätzliche Genehmigung erhalten, dürfen keine Dienste anbieten, bis sie die vollständige Lizenz erhalten haben. Dadurch wird sichergestellt, dass alle Marktteilnehmer strenge regulatorische Standards einhalten.
Auswirkungen auf den Kryptomarkt
Während die Gesamtzahl der Lizenzen die Größe des Regulierungsökosystems Dubais widerspiegelt, garantiert sie nicht, dass alle lizenzierten Unternehmen aktiv Handel treiben. VARA weist darauf hin, dass der Besitz einer Lizenz nicht automatisch einer kommerziellen Markteinführung gleichkommt.
Neu lizenzierte Unternehmen durchlaufen in der Regel eine kontrollierte Operationalisierungsphase, in der sie vor der Aufnahme von Kunden Compliance-Prüfungen bestehen müssen, um so Investoren zu schützen und die Marktstabilität zu stärken.
