Warshs erste Fed-Sitzung könnte sich auf Botschaften und nicht auf Zinsen konzentrieren
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Warshs erste Fed-Sitzung könnte sich auf Botschaften und nicht auf Zinsen konzentrieren

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Der Vorsitzende der US-Notenbank, Kevin Warsh, leitet die zweitägige geldpolitische Sitzung, die heute Nachmittag zu Ende geht, und veranlasst die Anleger, auf Hinweise zu seinen nächsten strategischen Schritten für die Zentralbank zu achten.

Besprechung der Aussichten und erwarteten Entscheidungen

Der Marktkonsens geht davon aus, dass die Fed den Leitzins unverändert im Korridor von 3,50 % bis 3,75 % belassen wird. Die Bank of America prognostiziert jedoch einen restriktiveren Ton von Warsh und seinen Kollegen und verweist auf die jüngsten robusten Wirtschaftsdaten und den hartnäckigen Inflationsdruck. Die Bank prognostiziert außerdem, dass die politischen Entscheidungsträger möglicherweise Formulierungen streichen, die eine Tendenz zu künftigen Zinssenkungen andeuten, und ihre Arbeitsmarktaussichten nach oben korrigieren, sobald die Lohn- und Gehaltszahlen die Erwartungen übertroffen haben.

Mögliche Auswirkungen auf Märkte und Krypto-Investoren

Auch wenn Händler bereits eine oder mehrere Zinserhöhungen in diesem Jahr mit hoher Wahrscheinlichkeit eingepreist haben, könnte der breitere Markt scharf auf jede Abweichung von der erwarteten Haltung reagieren. Eine Verlagerung hin zu einer strengeren Geldpolitik könnte die Liquidität verknappen, die Aktienbewertungen beeinflussen und Krypto-Investoren dazu veranlassen, die Risikoexposition bei Blockchain-Vermögenswerten neu zu bewerten. Sollte Warsh darauf verzichten, seine eigenen Prognosen der Zusammenfassung der Wirtschaftsprognosen der Fed vorzulegen, würde dies seine langjährige Kritik an der Prognoseabhängigkeit der Zentralbank unterstreichen.