Watchdog kritisiert FDIC wegen Lücken bei der Krypto-Aufsicht
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Watchdog kritisiert FDIC wegen Lücken bei der Krypto-Aufsicht

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Die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) erhielt am 8. Juni eine formelle Anfrage des Government Accountability Office (GAO), in der die Behörde aufgefordert wurde, Mängel in ihrem behördenübergreifenden Blockchain-Aufsichtsrahmen zu beheben.

GAO-Brief an die FDIC

In der an FDIC-Vorsitzenden Travis Hill gerichteten Korrespondenz wird das Unternehmen dafür kritisiert, dass es die nach einer GAO-Bewertung vom Juli 2023 herausgegebenen Leitlinien nicht vollständig umsetzt. Diese frühere Überprüfung machte deutlich, dass es der FDIC nicht gelungen ist, bei der Überwachung von Blockchain-bezogenen Risiken einen koordinierten Ansatz mit anderen Bundesregulierungsbehörden aufrechtzuerhalten.

Regulierungslücken zwischen den Behörden

Der GAO-Bericht identifizierte eine fragmentierte Aufsichtslandschaft, zu der die Federal Reserve, das Amt des Währungsprüfers, die Securities and Exchange Commission, die Commodity Futures Trading Commission, die National Credit Union Administration und das Consumer Financial Protection Bureau gehören. Ohne ein einheitliches Protokoll führt jede Behörde ihre eigene Krypto-Risikoanalyse durch, wodurch der Markt anfällig für Inkonsistenzen und Lücken in der Aufsicht ist.

Auswirkungen auf die Stablecoin-Aufsicht

Die jüngste Stablecoin-Gesetzgebung erweitert den Aufgabenbereich der FDIC und zwingt die Agentur dazu, eine größere Rolle bei der Überwachung der Emittenten digitaler Münzen und beim Schutz von Anlegern vor Preisvolatilität zu spielen. Mit zunehmender Reife des Marktes für Stablecoins wird erwartet, dass eine strengere Blockchain-Überwachung das systemische Risiko eindämmt und Anleger, die zuverlässige Krypto-Assets suchen, beruhigt.