Wintermute: Ohne ETF-Nachfrage besteht die Gefahr einer Bitcoin-Rallye
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Wintermute: Ohne ETF-Nachfrage besteht die Gefahr einer Bitcoin-Rallye

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Wintermute berichtet, dass die jüngste Erholung von Bitcoin kein bestätigtes Markttief signalisiert, was die anhaltende Fragilität in der Krypto-Preislandschaft verdeutlicht.

Wintermutes Einschätzung der jüngsten Trends

Wintermute weist darauf hin, dass die US-Verbraucherinflation im Mai 2024 einen Anstieg von 4,2 % gegenüber dem Vorjahr verzeichnete, was den dritten Monat in Folge mit einer Beschleunigung und den höchsten Wert seit 2023 darstellt. Die Daten entsprachen den Erwartungen der Analysten, was dazu beitrug, Anleger zu beruhigen, die sich vor einem heißeren Inflationsdruck fürchten. Die Kerninflation ging auf 2,9 % zurück, was darauf hindeutet, dass der aktuelle Preisdruck wahrscheinlich eher auf die Energiekosten als auf einen breiten lohnbedingten Anstieg zurückzuführen ist.

Makrokräfte treiben den Aufschwung voran

Wintermute verweist auf die Lösung des Iran-Konflikts als zweiten Katalysator, wobei Präsident Donald Trump die Wiedereröffnung der Straße von Hormus genehmigte und die Seeblockade nach mehr als 100 Tagen der Spannung aufhob. Eine formelle Einigung ist für den 19. Juni in der Schweiz geplant. Die Abschwächung des geopolitischen Risikos führte dazu, dass Brent-Rohöl vom Höchststand von 110 USD auf den Tiefststand von 80 USD fiel, was einem wöchentlichen Rückgang von 6,6 % entspricht.

Auswirkungen für Krypto-Investoren

Der kombinierte Effekt schwächerer Inflationsdaten und geringerer geopolitischer Risiken führte zu einem allgemeinen Anstieg von Risikoanlagen. Der Russell2000-Index stieg um 4 %, der Nasdaq legte um 2,3 % zu, Altcoins stiegen um 3,1 % und Bitcoin stieg um 1,9 %. Ether rutschte jedoch trotz der allgemeinen Markterholung um 0,4 % ab, was die differenzierte Reaktion von Blockchain-Assets auf makroökonomische Veränderungen unterstreicht.