Polymarket bezahlte die Ersteller digitaler Inhalte dafür, fiktive Wetten und Gewinnanzeigen zu filmen, eine Enthüllung, die das Wall Street Journal am 21. Juni 2026 veröffentlichte.
Vergütung und Content-Produktion
Laut dem WSJ-Bericht bot die Marketingagentur von Polymarket den Erstellern zwischen 2.000 und 3.000 US-Dollar pro Monat für jedes fabrizierte Video. Es wurden über 1.105 Videos produziert, die Scheinwetten im Wert von rund 1,9 Millionen US-Dollar zeigen und insgesamt mehr als 140 Millionen Aufrufe auf sozialen Plattformen anzogen.
Vertriebsstrategie und Transparenzprobleme
Polymarket wies die Gründer an, ihre bezahlte Beziehung zu verbergen, und wies sie an, jegliche Offenlegung in ihren Profilen zu unterlassen, bis Journalisten begannen, den Plan zu untersuchen. Anschließend verstärkte die Agentur die Videos über koordinierte Social-Media-Netzwerke und erzeugte so eine virale Illusion aktiver Wetten auf der Prognosemarktplattform Polymarket.
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