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Jensen Huang von NVIDIA sagt, dass KI Intelligenz zu einer Ware für Milliarden machen wird

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Jensen Huang von NVIDIA sagt, dass KI Intelligenz zu einer Ware für Milliarden machen wird

Inhaltsverzeichnis Jensen Huang, CEO von NVIDIA, hielt am Sonntag, dem 10. Mai, eine Ansprache an Absolventen der Carnegie Mellon University. Bei der Abschlusszeremonie erhielt er die Ehrendoktorwürde. Huang sagte, künstliche Intelligenz werde Intelligenz zu einer Ware für alle machen. Er argumentierte, dass die Technologie Milliarden erreichen wird, die noch nie zuvor Zugang zu Rechenleistung hatten. In seinen Ausführungen ging es um Arbeitsplätze, Sicherheit und die industrielle Zukunft Amerikas. Huang sagte den Absolventen, dass KI eine historische Chance darstelle, unterversorgte Bevölkerungsgruppen zu erreichen. Er erklärte: „Wir haben die Möglichkeit, die technologische Kluft zu schließen – und die Leistungsfähigkeit von Computern und Intelligenz erstmals Milliarden von Menschen zugänglich zu machen.“ Als Menschen, die von diesem Wandel profitieren würden, nannte er Tischler und Ladenbesitzer. Hierbei handelt es sich um Gruppen, die traditionell außerhalb der Technologiewirtschaft bleiben. Er bezeichnete den aktuellen Ausbau der KI als den Moment der Reindustrialisierung Amerikas. Laut Huang erfordert der Bau von Chipfabriken und Rechenzentren Klempner und Eisenarbeiter, nicht nur Ingenieure. NVIDIAs Chips versorgen derzeit Rechenzentren von Amazon, Microsoft, Google und Meta. Damit positioniert sich das Unternehmen im Zentrum der globalen KI-Lieferkette. Huang wandte sich gegen die Ansicht, dass KI menschliche Arbeitskräfte verdrängen werde. Er zog in seiner Argumentation eine klare Grenze zwischen Aufgaben und Zweck. Ein Radiologe, erklärte er, macht mehr, als nur Scans zu lesen – er kümmert sich um Patienten. KI übernimmt die repetitive Aufgabe, während sich der menschliche Fokus auf die Pflege auf höherer Ebene verlagert. Er schloss diesen Abschnitt mit einem umfassenderen historischen Punkt. „Jede große technologische Revolution in der Geschichte hat neben Chancen auch Angst geschaffen“, sagte er der Abschlussklasse. Wenn die Gesellschaft offen und verantwortungsvoll mit Technologie umgehe, erweitere das menschliche Potenzial, fügte er hinzu. Er forderte die Absolventen auf, mit Optimismus und nicht mit Widerstand an die KI heranzugehen. Huang forderte Wissenschaftler, Ingenieure und politische Entscheidungsträger auf, parallel KI-Fähigkeiten und Sicherheit zu entwickeln. Er warnte, dass die Leitplanken mit dem rasanten Wachstum der Technologie Schritt halten müssen. Er ging direkt darauf ein und sagte, die Gesellschaft müsse „offen, verantwortungsbewusst und optimistisch“ mit der Technologie umgehen, um das menschliche Potenzial zu erweitern. Seine Ausführungen verliehen der laufenden globalen Debatte über die KI-Regulierung eine maßvolle Stimme. In seiner Ansprache würdigte er Carnegie Mellons lange Geschichte in der KI-Forschung. Als Beispiele nannte er unter anderem den Logiktheoretiker-Studiengang der Universität aus den 1950er-Jahren. Er verwies auch auf das 1979 gegründete Robotics Institute und nannte beide Säulen der amerikanischen Technologieführerschaft. Huang beschrieb diese Beiträge als eine Grundlage, auf der die aktuelle Generation aufbauen müsse. Er forderte die Absolventen auf, KI als integratives Werkzeug zu betrachten und nicht als ein Werkzeug, das der Elite vorbehalten ist. Der Moment, sagte er, sei ein Auftrag zum Aufbau. Dieser Vorwurf richtete sich an alle im Raum – Wissenschaftler, Ingenieure und politische Entscheidungsträger gleichermaßen. Die Botschaft war klar: Fortschritt erfordert aktive Teilnahme, nicht Beobachtung.

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