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Oracle (ORCL)-Aktie: Wedbush prognostiziert einen Anstieg des KI-Infrastrukturwachstums um 47 %

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Oracle (ORCL)-Aktie: Wedbush prognostiziert einen Anstieg des KI-Infrastrukturwachstums um 47 %

Inhaltsverzeichnis Während sich Oracle (ORCL) auf die Veröffentlichung der Ergebnisse des vierten Quartals im Juni vorbereitet, sind Wall-Street-Analysten zunehmend optimistisch, was die Erzählung des Datenbankgiganten über die Infrastruktur für künstliche Intelligenz angeht. Oracle Corporation, ORCL Am 12. Mai erhöhte Wedbush Securities sein ORCL-Kursziel von zuvor 225 US-Dollar auf 275 US-Dollar und bestätigte damit erneut die Bewertung „Outperform“. Da sich die Aktie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Forschungsnotiz zwischen 186 und 187 US-Dollar bewegte, impliziert das neue Ziel ein erhebliches Aufwertungspotenzial. Wedbushs These konzentriert sich auf das, was er als Marktmissverständnis wahrnimmt. Nach Angaben des Unternehmens sind die Anleger übermäßig besorgt über den aggressiven, vertragsgesteuerten Investitionszyklus von Oracle und übersehen dabei die robuste Nachfragepipeline, die diese Investitionen unterstützt. Ein Schlüsselelement in Wedbushs verbessertem Ausblick ist die Ausweitung der Zusammenarbeit von Oracle mit OpenAI. Das Unternehmen äußerte wachsendes Vertrauen in diese strategische Partnerschaft und zunehmenden Optimismus hinsichtlich der umfassenderen Initiativen von Oracle zur Erweiterung des Rechenzentrums. Mit einem Umsatzanstieg von etwa 15 % in den letzten zwölf Monaten geht Wedbush davon aus, dass dieser Wachstumskurs anhalten wird, da Oracle sich als bevorzugter Anbieter für intensive KI-Workloads etabliert, die eine enorme Skalierung erfordern. In einer separaten Forschungsnotiz betonte Oppenheimer die Erwartung robuster Q4-Ergebnisse, die durch Investitionen in die Technologieinfrastruktur namhafter Kunden wie OpenAI, Meta und Nvidia angeheizt werden. Die Analysten von Oppenheimer prognostizieren für das vierte Quartal einen Gewinn pro Aktie von 1,98 US-Dollar bei einem Umsatz von 18,9 Milliarden US-Dollar. Es wird prognostiziert, dass sich der Cloud-Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 46–50 % steigern wird, während das Gesamtumsatzwachstum bei 19–21 % liegen dürfte. Das Unternehmen würdigte im Vorfeld der Gewinnmitteilung auch die Personalabbauinitiative von Oracle, die rund 30.000 Stellen umfasst, als konstruktive Entwicklung für die betriebliche Effizienz und die Gewinnmargen. Oppenheimer legte sein eigenes erhöhtes Kursziel von 235 US-Dollar fest und betonte ebenfalls die robusten Investitionen in die Technologieinfrastruktur als primären Katalysator. Trotz des Optimismus der Analysten bieten Bewertungsindikatoren eine differenziertere Perspektive. Laut der Analyse von GF Value liegt der geschätzte beizulegende Zeitwert von Oracle bei 169,17 US-Dollar, was darauf hindeutet, dass das aktuelle Handelsniveau diesen Richtwert um etwa 7,3 % übersteigt. Diese Berechnung platziert die Aktie im überbewerteten Bereich. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis der letzten zwölf Monate liegt bei 32,59x und liegt damit geringfügig über dem Fünfjahresmedian von 32,22x. Auch wenn die Bewertung keinen dramatischen Aufschlag darstellt, kann sie nicht als günstig bezeichnet werden. Oracles GF-Score von 91 von 100 zeigt beeindruckende Rentabilitäts- (9/10) und Wachstumskennzahlen (10/10), obwohl Finanzkraft- und Dynamikindikatoren bescheidenere 5/10-Bewertungen erhalten. Insider-Transaktionsdaten der letzten drei Monate zeigen eine Nettoverkaufsaktivität von insgesamt 2,6 Millionen US-Dollar. Auch wenn es sich hierbei eher um einen einzelnen Datenpunkt als um einen schlüssigen Beweis handelt, verdient er dennoch Beachtung. Jim Covello, Analyst bei Goldman Sachs, hat auch darauf hingewiesen, dass er Hyperscale-Cloud-Anbietern wie Oracle gegenüber Halbleiterherstellern im Bereich der KI-Infrastruktur den Vorzug gibt – mit der Begründung, dass sich die Marktskepsis bereits in den Bewertungen von Hyperscalern widerspiegelt. Die Bekanntgabe der Ergebnisse des vierten Geschäftsquartals von Oracle ist für Juni geplant. Marktteilnehmer werden die Entwicklung der Cloud-Umsätze und alle Offenlegungen zu Vertragsverpflichtungen großer Kunden im Bereich der künstlichen Intelligenz genau unter die Lupe nehmen.

Oracle (ORCL)-Aktie: Wedbush prognostiziert einen Anstieg des KI-Infrastrukturwachstums um 47 %