Über 100 Kryptofirmen drängen den Senat auf Markup des CLARITY Act

Inhaltsverzeichnis Coinbase, Ripple, Kraken und über 100 Kryptofirmen haben den Bankenausschuss des Senats gebeten, den CLARITY Act-Aufschlag voranzutreiben. Die Unternehmen schickten einen gemeinsamen Brief, in dem sie den Gesetzgeber aufforderten, einen föderalen Rahmen für die Marktstruktur zu schaffen. Sie warnten, dass Verzögerungen Investitionen, Arbeitsplätze und Innovationen außerhalb der Vereinigten Staaten verdrängen könnten. Der Crypto Council for Innovation und die Blockchain Association leiteten den Brief an die Senatsführer. Die Gruppen erklärten, dass der Kongress einen umfassenden föderalen Rahmen für digitale Vermögenswerte schaffen müsse. Sie schrieben, dass Regulierungsbehörden allein keine dauerhafte Rechtsklarheit schaffen können. In dem Schreiben wurde betont, dass der Gesetzgeber ohne weitere Verzögerung handeln sollte. Es wurde argumentiert, dass eine vorhersehbare Ausgangslage die Führungsrolle der USA bei der Innovation digitaler Vermögenswerte wahren würde. Zu den Unterzeichnern gehörten Coinbase, Ripple, Kraken und mehr als 100 Branchenorganisationen. 1/ Heute haben @BlockchainAssn und @crypto_council zusammen mit einer breiten Koalition von mehr als 120 Organisationen aus dem gesamten Ökosystem digitaler Vermögenswerte den Bankenausschuss des Senats aufgefordert, einen Aufschlag für die Marktstrukturgesetzgebung voranzutreiben. Jahrelange parteiübergreifende Arbeit hat… pic.twitter.com/JM9kWsubqC – Blockchain Association (@BlockchainAssn) 23. April 2026 Die Koalition forderte den Bankenausschuss des Senats auf, bald einen Aufschlag zu planen. Sie wiesen auf monatelang festgefahrene Verhandlungen über das Gesetz hin. Sie sagten: „Der Kongress muss schnell handeln, um eine vorhersehbare föderale Basislinie festzulegen.“ Die Branchengruppen legten in dem Gesetzentwurf auch Kernprioritäten dar. Sie forderten, aktivitätsbasierte Verbraucherprämien weiterhin an Zahlungs-Stablecoins zu knüpfen. Sie suchten auch nach klaren Offenlegungsregeln und Token-Zertifizierungsstandards. Sie betonten eine klare Kompetenzverteilung zwischen der SEC und der CFTC. Sie forderten außerdem Schutzmaßnahmen für Entwickler und Dienstleister, die an dezentralen Technologien arbeiten. In dem Brief wurden Bedenken hinsichtlich Schutzmaßnahmen gegen illegale Finanzen angesprochen. Die Bankenrepublikaner im Senat veröffentlichten im Januar Faktenblätter zum CLARITY Act. Sie bezeichneten den Gesetzentwurf als einen Rahmen zur Klarstellung der Aufsicht zwischen der SEC und der CFTC. Das Komitee erwartete, kurz nach dieser Veröffentlichung einen Aufschlag vorzunehmen. Brian Armstrong, CEO von Coinbase, lehnte Teile des Entwurfs jedoch öffentlich ab. Er argumentierte, dass einige Bestimmungen die Rolle der CFTC schwächen würden. Er sagte auch, dass der Entwurf „Stablecoin-Belohnungen effektiv zerstören würde“. Gesetzgeber und Branchenteilnehmer waren sich über die Bestimmungen zur Stablecoin-Belohnung uneinig. Diese Streitigkeiten zwangen den Ausschuss, seine geplante Januar-Debatte zu verschieben. Die Gesetzgebung blieb dann bis März in Verhandlung. Der Gesetzentwurf wurde im Juli 2025 mit 294 zu 134 Stimmen vom Repräsentantenhaus angenommen. Galaxy berichtete, dass der Senat seit Januar intensive Verhandlungen geführt habe. Das Unternehmen sagte, der Gesetzgeber habe Ende April mit einem Aufschlag gerechnet. Dieser Zeitplan geriet ins Wanken, nachdem Senator Thom Tillis vorschlug, bis Mai zu warten. Infolgedessen bestätigte der Bankenausschuss des Senats keinen Aufschlagstermin. Der Branchenbrief fordert den Ausschuss nun dringend dazu auf, ohne weitere Verzögerung voranzukommen.