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Quantencomputing und KI: Die wachsende Bedrohung für die Sicherheit von Kryptowährungen

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Quantencomputing und KI: Die wachsende Bedrohung für die Sicherheit von Kryptowährungen

Inhaltsverzeichnis Sicherheitsexperten und Blockchain-Forscher schlagen Alarm, dass Fortschritte beim maschinellen Lernen die Fähigkeiten des Quantencomputings in einem beispiellosen Tempo vorantreiben. Diese technologische Konvergenz zwingt Kryptowährungsplattformen dazu, ihren Ansatz zum Schutz digitaler Vermögenswerte und sensibler Informationen grundlegend zu überdenken. Die Diskussion über Kryptosicherheit beginnt sich von „ob“ zu „wie schnell“ zu verlagern. Forscher und Blockchain-Entwickler warnen zunehmend davor, dass KI die Einführung von Quantencomputersystemen beschleunigen könnte, die in der Lage sind, die heutigen Verschlüsselungsstandards in Frage zu stellen. Und das… pic.twitter.com/AUXkJ4PnlQ – EllaWeb3 (@Ellaweb_3) 25. Mai 2026 Was einst wie ein fernes hypothetisches Szenario schien – Quantencomputer stellen echte Risiken für die Blockchain-Infrastruktur dar – scheint laut führenden Forschern nun schneller heranzurücken, als die Branche erwartet hatte. Die überwältigende Mehrheit der Kryptowährungsnetzwerke, insbesondere Bitcoin und Ethereum, sind grundsätzlich auf die Elliptische-Kurven-Kryptographie angewiesen, um die Sicherheit der Brieftasche und die Integrität der Transaktionen aufrechtzuerhalten. Ein Quantencomputer mit ausreichender Verarbeitungskapazität könnte möglicherweise private Schlüssel aus ihren entsprechenden öffentlichen Schlüsseln zurückentwickeln und so Möglichkeiten für böswillige Akteure schaffen, anfällige Kryptowährungs-Wallets zu kompromittieren und zu leeren. Laut Alex Pruden, CEO von Project Eleven – einem Unternehmen, das sich auf quantenresistente Blockchain-Infrastruktur spezialisiert hat – verändert sich die Landschaft schnell. „Zwischen Quanten und KI werden wir in eine Welt vordringen, in der man sich bei der Sicherheit einfach nicht mehr auf die Art und Weise verlassen kann, wie man es immer getan hat“, sagte er. Was einst eine rein akademische Spekulation war, hat sich zu einem konkreten Anliegen entwickelt. Sicherheitsexperten weisen nun auf eine besorgniserregende Taktik namens „Jetzt ernten, später entschlüsseln“ hin, bei der gut ausgestattete Angreifer systematisch verschlüsselte Informationen in der Gegenwart abfangen und auf zukünftige Durchbrüche im Quantencomputer setzen, um sie freizugeben. Illia Polosukhin, Mitbegründerin des NEAR-Protokolls und ehemalige KI-Forscherin bei Google, äußerte starke Bedenken hinsichtlich des Zeitplans. „Bei allem, was wir ins Internet stellen, können Sie davon ausgehen, dass es in zwei Jahren entschlüsselt wird, wenn Sie als relevante Person identifizierbar sind“, sagte er. „Es passiert höchstwahrscheinlich bereits.“ Künstliche Intelligenz beschleunigt nicht nur Quantenbedrohungen – sie wird derzeit aktiv in offensiven und defensiven Cybersicherheitsoperationen in der gesamten Kryptowährungslandschaft eingesetzt. Aus Angriffssicht zeigen KI-Modelle eine zunehmende Raffinesse bei der Identifizierung von Sicherheitslücken in Softwaresystemen. Pruden geht davon aus, dass maschinelles Lernen die Häufigkeit erfolgreicher Exploits in der Branche dramatisch erhöhen wird, da diese Systeme immer besser in der Lage sind, Fehler bei der kryptografischen Implementierung zu entdecken und möglicherweise schwächere Sicherheitsprotokolle vollständig zu kompromittieren. Umgekehrt nutzen Blockchain-Entwickler künstliche Intelligenz zu Schutzzwecken, einschließlich automatisierter Codeüberprüfungen, formaler Verifizierungsprozesse und umfassender Tests quantenresistenter kryptografischer Systeme. Diese Methoden können Sicherheitslücken identifizieren und neutralisieren, bevor böswillige Akteure sie ausnutzen können. Polosukhin, dessen KI-Forschungsarbeit bei Google bis ins Jahr 2016 zurückreicht, betont die beschleunigte Natur von Durchbrüchen beim maschinellen Lernen. „Von jetzt an wird sich das Forschungstempo beschleunigen, und wir haben bereits Fortschritte gesehen, von denen die Leute nicht erwartet hatten, dass sie so früh kommen würden“, sagte er. Er hob außerdem ein besorgniserregendes zyklisches Muster hervor: Künstliche Intelligenz erleichtert die Entwicklung anspruchsvollerer Quantencomputer, die anschließend die Schaffung noch fortschrittlicherer KI-Architekturen ermöglichen könnten. Zahlreiche Kryptowährungsprojekte sind über das Planungsstadium hinausgekommen und setzen aktiv Gegenmaßnahmen um. Das NEAR-Protokoll hat kürzlich Initiativen zur direkten Einbettung von Post-Quanten-Kryptografiestandards in seine Kontoarchitektur vorgestellt. Diese architektonische Entscheidung würde es Benutzern ermöglichen, ihren kryptografischen Schutz nahtlos zu aktualisieren, ohne dass eine Asset-Migration auf völlig neue Wallet-Adressen erforderlich wäre. Polosukhin enthüllte, dass dies von Anfang an eine bewusste Designüberlegung war. „Als wir 2018 NEAR entwarfen, dachten wir: Hey, Quanten werden kommen, wir sollten eine einfache Möglichkeit haben, das zu tun“, sagte er. Ethereum, Zcash, Solana und Ripple beschäftigen sich ebenfalls mit der Erforschung und Bereitstellung ihrer jeweiligen Post-Quanten-Sicherheits-Frameworks. Der Migrationspfad stellt erhebliche technische Herausforderungen dar. Bestehende Post-Quanten-Kryptografiestandards erfordern im Allgemeinen wesentlich mehr Datenspeicher und Rechenressourcen. „Die derzeit für Post-Quantum standardisierte Kryptographie ist sehr umfangreich und langsam“, sagte Polosukhin. Pruden brachte den Paradigmenwechsel zum Ausdruck, vor dem die Branche steht: Kryptografische Sicherheit kann nicht mehr mit jahrzehntelangen Aktualisierungszyklen funktionieren. Stattdessen ist es dem

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