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Regulierungsbehörde behauptet, dass die Open-Source-Blockchain-Entwicklung unter den Schutz der freien Meinungsäußerung fällt

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CryptoNewsTrend
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Regulierungsbehörde behauptet, dass die Open-Source-Blockchain-Entwicklung unter den Schutz der freien Meinungsäußerung fällt

In einer kürzlichen Ansprache beim IC3 Blockchain Camp der Princeton University argumentierte Hester Peirce, Kommissarin der US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission), dass Softwareentwickler nicht allein für die Veröffentlichung von Open-Source-Code nach Bundeswertpapiergesetzen haftbar gemacht werden sollten. Diese Haltung stellt einen wesentlichen Beitrag zur laufenden Diskussion um die Haftung von Entwicklern im Bereich der dezentralen Finanzierung dar.

Laut Peirce sollte die Veröffentlichung von Blockchain- und DeFi-Code Entwickler nicht automatisch zu Wertpapiervermittlern machen, nur weil ihre Software von anderen genutzt wird. Der Kommissar betonte, dass die Veröffentlichung von Open-Source-Software im Allgemeinen durch den Ersten Verfassungszusatz geschützt sei und dass dezentrale Protokolle effektiv funktionieren könnten, ohne dass traditionelle Vermittler erforderlich seien. Stattdessen schlug Peirce vor, dass die Verantwortung für etwaige Verstöße gegen Wertpapiergesetze bei den Personen liegen sollte, die sich an einem solchen Verhalten beteiligen.

Als langjähriger Befürworter klarerer Regulierungsrichtlinien für die Kryptoindustrie warnte Peirce vor der Anwendung von Regeln, die für traditionelle, zentralisierte Finanzinstitute entwickelt wurden, auf dezentrale Blockchain-Netzwerke. Sie wies darauf hin, dass das aktuelle Regelwerk der SEC zahlreiche Vermittler enthält, darunter Makler, Händler und Investmentgesellschaften, und dass dies zu einer Verbreitung ähnlicher Unternehmen im Kryptoraum geführt habe.

Peirce stellte jedoch die Angemessenheit einer Ausweitung dieser Regeln auf die zugrunde liegende Blockchain-Infrastruktur selbst in Frage, da verteilte Netzwerke für vielfältige Zwecke über Wertpapiertransaktionen hinaus genutzt werden. Ihre Kommentare stehen im Einklang mit einem umfassenderen regulatorischen Wandel, wie die Crypto Task Force der SEC zeigt, die seit ihrer Gründung die Anwendung bestehender Wertpapiergesetze auf digitale Vermögenswerte und dezentrale Systeme untersucht.

Peirces Bemerkungen folgen auf die jüngsten Leitlinien der SEC-Mitarbeiter, die sich mit den Registrierungsanforderungen von Brokern und Händlern für bestimmte Benutzeroberflächen befassten. In den Leitlinien wurde darauf hingewiesen, dass einige Front-End-Websites und Softwareschnittstellen, die Zugriff auf dezentrale Protokolle ermöglichen, möglicherweise nicht den traditionellen Broker-Dealer-Definitionen unterliegen. Unterdessen hat die SEC angedeutet, dass digitale Vermögenswerte und Blockchain-Technologie in den kommenden Jahren ein zentraler Schwerpunkt bleiben werden, wie in ihrem Entwurf eines Strategieplans bis zum Geschäftsjahr 2030 dargelegt. Der Plan unterstreicht das Potenzial von Blockchain- und Krypto-Assets, die US-Finanzinfrastruktur zu revolutionieren, wobei die Kommentare von Kommissar Peirce diesen Schwerpunkt auf durchdachte Regulierung und Aufsicht widerspiegeln.

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