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Regulierungsbehörde nimmt Tech-Insider wegen angeblicher Ausnutzung sensibler Informationen ins Visier, um vom Markt für Krypto-Vorhersage zu profitieren

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Regulierungsbehörde nimmt Tech-Insider wegen angeblicher Ausnutzung sensibler Informationen ins Visier, um vom Markt für Krypto-Vorhersage zu profitieren

Inhaltsverzeichnis Ein Google-Softwareentwickler wird bundesweit angeklagt, weil er angeblich vertrauliche Unternehmensdaten genutzt hat, um auf Prognosemärkten zu profitieren. Die US-amerikanische Commodity Futures Trading Commission reichte am 27. Mai 2026 eine Beschwerde gegen Michele Spagnuolo ein, einen in der Schweiz ansässigen Google-Mitarbeiter. Spagnuolo handelte angeblich mit Veranstaltungsverträgen auf Polymarket.com und nutzte dabei nicht öffentliche Informationen über das Jahr 2025 von Google in den Suchergebnissen. Die CFTC fordert Rückerstattung, Abschöpfung, zivilrechtliche Sanktionen und ein dauerhaftes Handelsverbot. .@CFTC klagt Google-Mitarbeiter wegen Insiderhandels mit suchergebnisbezogenen Veranstaltungsverträgen an: https://t.co/BmBrUNhSlK – CFTC (@CFTC) 28. Mai 2026 Spagnuolo arbeitete im relevanten Zeitraum als Softwareentwickler bei Google. Durch seine Rolle erhielt er Zugang zu sensiblen, nicht öffentlichen Daten, die mit der offiziellen Google-Suchliste für das Jahr 2025 verknüpft sind. Dieser Zugang ging mit der Verpflichtung einher, die Informationen vertraulich zu behandeln und sie nicht zum persönlichen Vorteil zu nutzen. Berichten zufolge handelte Spagnuolo zwischen Oktober und Dezember 2025 mit mindestens 23 Veranstaltungskontrakten auf Polymarket. Er kaufte „Ja“- oder „Nein“-Aktien zu Verträgen wie „Nr. 1 der gesuchten Personen bei Google in diesem Jahr“. Seine Genauigkeit bei diesen Trades wurde als nahezu perfekt beschrieben. Unter dem Namen „AlphaRaccoon“ von Polymarket erzielte Spagnuolo angeblich einen Gewinn von rund 1,2 Millionen US-Dollar. Dieses Renditeniveau bei Dutzenden von Verträgen, die an nicht öffentliche Suchdaten gebunden waren, erregte die Aufmerksamkeit der Aufsichtsbehörden. Die Beschwerde der CFTC wurde beim US-Bezirksgericht für den südlichen Bezirk von New York eingereicht. Die Behörde fordert Handels- und Registrierungsverbote sowie eine dauerhafte einstweilige Verfügung gegen weitere Verstöße gegen das Commodity Exchange Act. Am selben Tag, an dem die CFTC ihre Beschwerde einreichte, gingen die Bundesanwälte getrennt vor. Die US-Staatsanwaltschaft für den Südbezirk von New York hat eine Strafanzeige gegen Spagnuolo aufgehoben. Die Strafvorwürfe spiegeln das von der CFTC behauptete Verhalten wider. CFTC-Vorsitzender Michael S. Selig ging direkt auf den Fall ein. „Die Kommission wird Betrug, Manipulation oder Insiderhandel nicht tolerieren, unabhängig von der verwendeten Technologie oder Plattform“, sagte Selig. Seine Ausführungen verwiesen darauf, dass Prognosemärkte ein Bereich aktiver Regulierungsschwerpunkte seien. David I. Miller, Director of Enforcement, bekräftigte diese Position. „Mitarbeiter, denen vertrauliche Geschäftsinformationen anvertraut werden, können diese Informationen nicht für persönliche finanzielle Zwecke missbrauchen“, erklärte Miller. Er beschrieb, dass die Abteilung aktiv den Insiderhandel auf Prognosemärkten und anderen Märkten im Zuständigkeitsbereich der CFTC überwacht. Miller wies auch auf den größeren Umfang der Bemühungen hin. „Die Abteilung ist ein Polizist im Einsatz, wenn es darum geht, die illegale Nutzung von Insiderinformationen auf den Prognosemärkten zu überwachen“, fügte er hinzu. Diese Formulierung stellt diesen Fall als Teil eines umfassenderen Durchsetzungsmusters und nicht als isolierte Maßnahme dar. Die CFTC dankte der US-Staatsanwaltschaft für ihre Unterstützung in dieser Angelegenheit. Zusammen stellen die zivil- und strafrechtlichen Klagen einen der bisher bekanntesten Fälle von Insiderhandel im Zusammenhang mit Prognosemarktaktivitäten dar. Der Fall stellt einen klaren Präzedenzfall dafür dar, wie Regulierungsbehörden den Missbrauch proprietärer Daten in aufstrebenden Vertragsmärkten betrachten.

Regulierungsbehörde nimmt Tech-Insider wegen angeblicher Ausnutzung sensibler Informationen ins Visier, um vom Markt für Krypto-Vorhersage zu profitieren