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Aufsichtsbehörden verurteilen Krypto-Unternehmer mit Vorwurf betrügerischer Praktiken in Höhe von mehreren Millionen Dollar

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cryptonewstrend.com
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Aufsichtsbehörden verurteilen Krypto-Unternehmer mit Vorwurf betrügerischer Praktiken in Höhe von mehreren Millionen Dollar

Inhaltsverzeichnis Der Gründer von Bitcoin Latinum, Donald G. Basile, wird nun von der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission) wegen Betrugs angeklagt. Die SEC behauptet, Basile und seine beiden Unternehmen hätten durch betrügerische Krypto-Angebote 16 Millionen US-Dollar von Hunderten amerikanischer Investoren eingesammelt. Die Aufsichtsbehörden reichten die Beschwerde am 17. April 2026 im Eastern District von New York ein. Im Mittelpunkt der Anklage stehen falsche Behauptungen über Versicherungen, Vermögensbesicherung und die beabsichtigte Verwendung von Anlegergeldern. Der Fall dreht sich um den Verkauf von Simple Agreements for Future Tokens, kurz SAFTs. Diese Instrumente versprachen Anlegern das Recht, ein Krypto-Asset namens Bitcoin Latinum oder LTNM zu erhalten. Basile führte das Angebot über GIBF GP, Inc. und Monsoon Blockchain Corporation durch. Die Kampagne startete im Jahr 2020 und zog Hunderte von Investoren in den gesamten Vereinigten Staaten an. Nach Angaben der SEC sagte Basile den Anlegern wiederholt, dass LTNM „der weltweit erste versicherte digitale Vermögenswert“ mit „einer Deckung von bis zu 1 Milliarde US-Dollar“ sei. Diese Ansprüche machte er sowohl direkt gegenüber Investoren als auch über seine beiden Unternehmen geltend. Die Aufsichtsbehörden sagen, dass keine Versicherungsgesellschaft jemals eine solche Police ausgestellt hat. Für LTNM oder einen Teil des SAFT-Angebots gab es nie eine Deckung. In der Beschwerde wird weiter behauptet, Basile habe den Anlegern gesagt, dass LTNM „eine Asset-Backed-Kryptowährung“ sei. Er behauptete auch, dass ein „bestehender Trust“ den Wert des Tokens im Namen der Anleger sicherte. Allerdings sagen die Aufsichtsbehörden, dass nie ein solcher Trust oder Vermögenspool geschaffen wurde. Diese Darstellungen wurden gemacht, um dem Projekt ein falsches Gefühl der Legitimität zu vermitteln. Darüber hinaus versprach Basile angeblich, dass 80 % oder mehr der Erlöse „zur Unterstützung des zugrunde liegenden Werts“ von LTNM verwendet oder „in einen zugrunde liegenden Fonds“ fließen würden. Stattdessen verwendete er Berichten zufolge Millionenbeträge für persönliche Ausgaben, darunter Immobilienkäufe und Kreditkartenzahlungen. Angeblich kaufte er mit Investorengeldern auch ein Pferd im Wert von 160.000 US-Dollar. Später wurde der Token wertlos, was den Anlegern im ganzen Land große Verluste bescherte. Die SEC erhob gegen Basile Anklage gemäß Abschnitt 17(a) des Securities Act von 1933 wegen Verstößen gegen die Betrugsbekämpfung. Die Beschwerde zitiert auch Abschnitt 10(b) des Securities Exchange Act von 1934 und Regel 10b-5. GIBF und Monsoon werden gemäß Abschnitt 17(a)(2) und den damit verbundenen Bestimmungen des Börsengesetzes angeklagt. Die SEC wirft Basile außerdem Beihilfe zu den Verstößen beider Unternehmen vor. Infolgedessen beantragt die Regulierungsbehörde eine dauerhafte Unterlassung gegen alle drei Angeklagten. Zu den geforderten Rechtsbehelfen gehört auch die Abschöpfung unrechtmäßig erworbener Gewinne mit vorläufigen Zinsen. Es werden auch zivilrechtliche Sanktionen angestrebt, um das mutmaßliche Fehlverhalten von Basile und seinen Unternehmen zu ahnden. Eine verhaltensbasierte einstweilige Verfügung würde den Beklagten zusätzlich von künftigen Wertpapieraktivitäten ausschließen. Die SEC strebt eine Anwaltskanzlei für Beamte und Direktoren an, die speziell auf Basile abzielt. Diese Sperre würde ihn daran hindern, in einem börsennotierten Unternehmen eine Führungsrolle zu übernehmen. Der Rechtsstreit wird von Brockett, Flath und Rodriguez vom New Yorker Regionalbüro der SEC geleitet. Die Aufsicht über den Fall obliegt Jack Kaufman vom selben Büro.