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Der regulatorische Showdown verschärft sich, da die EU angesichts des zunehmenden internationalen Wettbewerbs das wegweisende Krypto-Rahmenwerk erneut überprüft

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Der regulatorische Showdown verschärft sich, da die EU angesichts des zunehmenden internationalen Wettbewerbs das wegweisende Krypto-Rahmenwerk erneut überprüft

Inhaltsverzeichnis Die Europäische Kommission hat eine formelle Konsultation zu ihrer Markets in Crypto-Assets Regulation (MiCA) eingeleitet und bittet die Öffentlichkeit und die Industrie um Rückmeldungen bis zum 31. August 2026. Die Überprüfung findet statt, während sich die Märkte für digitale Vermögenswerte weiterentwickeln und politische Entscheidungsträger in den Vereinigten Staaten und Asien ihre eigenen Krypto-Rahmenwerke vorantreiben. Die Kommission möchte prüfen, ob MiCA, das im Jahr 2024 umgesetzt wird, den Anforderungen einer sich schnell verändernden Landschaft noch gerecht wird. MiCA hat in der gesamten Europäischen Union einen harmonisierten Regulierungsrahmen für Krypto-Assets und damit verbundene Dienste geschaffen. Es umfasst wertreferenzierte Token, E-Geld-Token, Emittenten von Krypto-Assets und Dienstleister. Seit seiner Entwicklung haben sich sowohl die Marktbedingungen als auch das globale politische Umfeld erheblich verändert. Um einen breiten Input zu sammeln, hat die Kommission die Überprüfung in zwei Abschnitte gegliedert. Eine öffentliche Konsultation steht Einzelpersonen offen, während sich eine gezielte Konsultation auf technische und rechtliche Fragen konzentriert. Unternehmen, Finanzinstitute, Regulierungsbehörden, Hochschulen und Branchenverbände sind alle berechtigt, an dem gezielten Programm teilzunehmen. Die Überprüfung erfolgt auch vor Ablauf der Frist im Juli 2026. Kryptofirmen, die im Rahmen der MiCA-Übergangsvereinbarungen tätig sind, müssen bis dahin die vollständige Autorisierung sicherstellen. Vor kurzem war Zerohash das erste Unternehmen, das sowohl über eine vollständige MiCA CASP-Lizenz als auch über eine E-Geld-Institutslizenz der niederländischen Zentralbank verfügte. Auch Polen hat letzte Woche sein inländisches MiCA-Umsetzungsgesetz verabschiedet. Die Europäische Zentralbank unterstützte im April einen Vorschlag der Kommission, die Aufsicht über große grenzüberschreitende Kryptofirmen unter der in Paris ansässigen ESMA zu zentralisieren. Dies stellt einen der bemerkenswertesten strukturellen Veränderungen in der EU-Kryptoaufsicht seit Inkrafttreten des MiCA dar. Katie Harries, Direktorin und Leiterin der Politik für Europa bei Coinbase, reagierte auf die Überprüfung mit maßvoller Unterstützung. Sie beschrieb es als Chance, den Rahmen zu schärfen, anstatt ihn neu zu starten. „MiCA hat schon früh einen globalen Standard für klare und harmonisierte Regeln gesetzt“, sagte sie. Harries war sich über den bevorzugten Ansatz für die Zukunft im Klaren. „Wir unterstützen gezielte Verbesserungen, um sicherzustellen, dass Europa seine starken Sicherheitsvorkehrungen mit globaler Wettbewerbsfähigkeit kombinieren kann, und nicht eine Wiederaufnahme der Grundsätze“, fügte sie hinzu. Ihre Position spiegelt eine breitere Präferenz der Branche für Verfeinerung gegenüber umfassender Revision wider. Sie wies auch auf die wachsende Konkurrenz aus anderen Märkten hin. „Die Konvergenz von Krypto und traditionellem Finanzwesen ist im Gange, und andere Gerichtsbarkeiten machen ernsthafte Fortschritte bei der Bereitstellung klarer und wettbewerbsfähiger Vorschriften“, bemerkte Harries. Die Vereinigten Staaten und mehrere asiatische Märkte haben in den letzten Monaten Fortschritte in Richtung umfassender Rahmenwerke gemacht. Alle bis zum 31. August gesammelten Rückmeldungen werden in die künftige politische Arbeit der Kommission zu digitalen Vermögenswerten einfließen. Das Ergebnis dieser Überprüfung könnte die Entwicklung der europäischen Kryptoregulierung bis 2027 und darüber hinaus beeinflussen.

Der regulatorische Showdown verschärft sich, da die EU angesichts des zunehmenden internationalen Wettbewerbs das wegweisende Krypto-Rahmenwerk erneut überprüft