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Regulierungsgespräche stehen unmittelbar bevor, da sich die indischen Finanzbehörden auf eine Besprechung mit führenden Börsen für digitale Vermögenswerte vorbereiten

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Regulierungsgespräche stehen unmittelbar bevor, da sich die indischen Finanzbehörden auf eine Besprechung mit führenden Börsen für digitale Vermögenswerte vorbereiten

Der Ständige Finanzausschuss des indischen Parlaments wird am 20. Mai mit Vertretern von Binance, WazirX und ZebPay zusammentreffen, während die Gesetzgeber die Zukunft digitaler Vermögenswerte prüfen. Das Treffen findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem Indiens Kryptosektor weiterhin aktiv, hoch besteuert und immer noch ohne vollständigen Regulierungsrahmen ist.

Laut Mitteilung des Lok Sabha-Sekretariats werden die Sitzungen im Nebengebäude des Parlamentsgebäudes in Neu-Delhi stattfinden. Das für den Tag aufgeführte Thema lautet „Eine Studie zu virtuellen digitalen Assets (VDAs) und dem Weg in die Zukunft“, wodurch die Kryptopolitik wieder in den Fokus von Börsen, Regulierungsbehörden und Investoren gerückt wird.

Krypto-Börsen stehen vor Parlamentsgremium

Die erste Sitzung ist von 11:00 bis 12:30 Uhr geplant. Dazu gehören Vertreter von ZebPay, Binance und WazirX. Es wird erwartet, dass das Gremium von den Börsen Informationen zu Marktoperationen, Benutzerschutz, Compliance-Standards und den Auswirkungen der aktuellen Steuervorschriften Indiens erhält.

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Dies stellt eine direkte Zusammenarbeit zwischen Gesetzgebern und drei bekannten Krypto-Plattformen dar, die auf dem oder um den indischen Markt tätig sind. Ihr Erscheinungsbild ist wichtig, da Indien Kryptowährungen weiterhin als steuerpflichtige Anlageklasse behandelt, ohne jedoch ein umfassendes, branchenweites Gesetz einzuführen.

Die zweite Sitzung findet ab 12:30 Uhr statt. bis 13:30 Uhr und wird mündliche Aussagen von Vertretern der International Financial Services Centre Authority enthalten. Die letzte Sitzung, ab 14:00 Uhr. Ab sofort werden Beamte der Finanzabteilung des Finanzministeriums und des Ministeriums für Unternehmensangelegenheiten beteiligt sein.

Regulierung über die Besteuerung hinaus

Indiens Kryptoindustrie argumentiert seit langem, dass die Besteuerung allein nicht als Regulierungsrahmen dienen kann. Das Land erhebt derzeit eine Steuer von 30 % auf Gewinne aus virtuellen digitalen Vermögenswerten, während ein TDS von 1 % auch die inländische Handelsaktivität belastet.

Der Gesetzgeber hat sich jedoch nur langsam mit den umfassenderen Regeln befasst. Finanzstaatsminister Pankaj Chaudhary teilte dem Parlament zuvor mit, dass die Regierung keinen festen Zeitplan für die Fertigstellung der VDA-Vorschriften habe, und wies darauf hin, dass Krypto-Assets grenzenlos seien und eine internationale Koordinierung erforderten.

Diese Unsicherheit hat dazu geführt, dass sich die Börsen mit einer Mischung aus Steuervorschriften, Verpflichtungen zur Bekämpfung der Geldwäsche und Meldepflichten für Finanzinformationen auseinandersetzen müssen.

Compliance und Anlegerschutz im Fokus

Bei der Sitzung am 20. Mai könnten auch Bedenken hinsichtlich Finanzkriminalität, Plattformverantwortung und Anlegerschutz erneut aufgegriffen werden. In früheren Berichten wurde darauf hingewiesen, dass Binance, ZebPay und WazirX Verbindungen zu Untersuchungen zu Krypto-Assets hatten, die im Rahmen von Geldwäscheuntersuchungen im Zusammenhang mit Online-Glücksspiel- und Wettanwendungen beschlagnahmt wurden.

Inzwischen haben auch die indischen Gerichte damit begonnen, die rechtliche Behandlung digitaler Vermögenswerte zu gestalten. In einem kürzlich veröffentlichten Bericht wurde festgestellt, dass das Oberste Gericht von Madras in einem Fall, in dem es um XRP-Tokens auf WazirX ging, Kryptowährungen nach indischem Recht als Eigentum anerkannte, was Benutzern und Unternehmen eine klarere Rechtsgrundlage für Eigentum und Streitigkeiten bietet.

Die Diskussionen des Ausschusses führen möglicherweise nicht zu einer sofortigen Regelung. Dennoch könnten sie dazu beitragen, festzulegen, was Indiens nächstes VDA-Rahmenwerk umfassen sollte, von der Börsenregistrierung und Verbraucherschutz bis hin zu Steuerreform und Compliance-Pflichten. Für den indischen Kryptomarkt signalisiert die Anhörung, dass die Gesetzgeber wieder über einen reinen Steueransatz hinausgehen und sich einer breiteren politischen Debatte zuwenden.

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