Renommierter Krypto-Befürworter prognostiziert eine Markterholung und nennt Innovationen bei digitalen Krediten als wichtigsten Auslöser

Inhaltsverzeichnis Michael Saylor, Executive Chairman von Strategy (MSTR), zeigte sich zuversichtlich, dass Bitcoin Anfang Februar wahrscheinlich seinen Tiefpunkt bei 60.000 US-Dollar erreicht hat. Bei einer kürzlichen Mizuho-Veranstaltung betonte Saylor, dass es bei Tiefstständen eher um die Erschöpfung der Verkäufer als um die Bewertungen geht. Er wies auch darauf hin, dass Trendumkehrungen eher von der Kapitalstruktur und Liquidität als von der Anlegerstimmung bestimmt werden. Saylor wies darauf hin, dass Bitcoin einem begrenzten Verkaufsdruck ausgesetzt sei, der durch ETF-Zuflüsse und die Verlagerung von Staatsvermögen in Bitcoin durch Unternehmen verursacht werde. Er glaubt, dass der nächste Bullenmarkt durch die Bildung von Bankkrediten und digitalen Krediten zusätzlich zu Bitcoin angeheizt wird. Dies würde die Nutzung von Bitcoin von einem Wertaufbewahrungsmittel zu einem dynamischeren Kapitalmarktmotor erweitern. Michael Saylor ist zuversichtlich, dass der Bitcoin-Preis Anfang Februar seinen Tiefpunkt bei 60.000 US-Dollar erreicht hat. Er vertritt seit langem die Auffassung, dass Markttiefs nicht durch Preisbewertungen, sondern durch die Erschöpfung der Verkäufer bestimmt werden. Saylor betonte, dass die wahren Treiber für Trendumkehrungen die Kapitalstruktur und die Liquidität seien, die viel wichtiger seien als die Marktstimmung. Saylor glaubt, dass der Verkaufsdruck für Bitcoin derzeit gering ist. ETF-Zuflüsse tragen dazu bei, das tägliche Angebot zu absorbieren, während Unternehmen zunehmend Treasury-Vermögenswerte in Bitcoin umschichten. Diese wachsende Nachfrage wird laut Saylor dazu beitragen, weitere Preisrückgänge zu verhindern. Mit Blick auf die Zukunft geht Saylor davon aus, dass Bitcoin eine wichtigere Rolle im globalen Finanzwesen spielen wird. Er glaubt, dass der zukünftige Bullenmarkt von Bitcoin durch die Entwicklung von Bankkrediten und digitalen Kreditsystemen zusätzlich zur Kryptowährung vorangetrieben wird. Dieser Wandel wird dazu führen, dass Bitcoin nicht mehr nur ein Wertaufbewahrungsmittel ist, sondern ein breiteres Spektrum an Kreditvergabe- und Kreditaktivitäten unterstützt. Als Beispiel verwies Saylor auf das eigene digitale Kreditprodukt von Strategy, STRC Preferred Stock. Er hob die Rendite von 11,5 % hervor, die deutlich unter den Erwartungen des Unternehmens hinsichtlich einer langfristigen Wertsteigerung von Bitcoin liegt. „Wir machen Bitcoin von einem nicht renditestarken Vermögenswert zu einem Kapitalmarktmotor“, sagte Saylor und demonstrierte damit, wie sich Bitcoin in der Finanzlandschaft entwickelt. Saylor äußerte sich auch zum Thema Quantencomputing, ein Thema, das erhebliche Debatten ausgelöst hat. Er lehnte die potenziellen Risiken des Quantencomputings für Bitcoin ab und bezeichnete die Bedrohung als theoretisch und unwahrscheinlich, dass sie in den nächsten Jahrzehnten zu einem Problem werden werde. Selbst dann glaubt Saylor, dass alle Quantenbedrohungen für Bitcoin gelöst werden können, bevor sie Realität werden. Saylors Äußerungen spiegeln das wachsende Vertrauen in die langfristige Rentabilität von Bitcoin trotz technologischer Fortschritte wie Quantencomputing wider. Er spielte die Dringlichkeit dieser Bedenken herunter und deutete an, dass sich die Sicherheit von Bitcoin an die Weiterentwicklung der Technologie anpassen werde. Die Analysten von Mizuho behielten ihr „Outperform“-Rating für die Strategie bei und setzten ein Kursziel von 320 US-Dollar für die Aktie des Unternehmens. Dies deutet auf einen potenziellen Anstieg von etwa 150 % gegenüber dem aktuellen Preis von 127 US-Dollar hin.