Der CEO von Ripple unterstützt den Aufruf des Finanzministers zur Verabschiedung des Clarity Act

Brad Garlinghouse, CEO von Ripple, hat die dringende Bitte des US-Finanzministers Scott Bessent an den Kongress, den Digital Asset Market Clarity Act zu verabschieden, unterstützt.
Garlinghouse nutzte die sozialen Medien, um mit einer klaren Botschaft seinen pragmatischen Ansatz bei der viel diskutierten Krypto-Gesetzgebung hervorzuheben: „Fortschritt > Perfektion.“
Der Vorstoß sowohl von Regierungs- als auch von Branchenführern kommt, da der mit Spannung erwartete Gesetzentwurf zur Marktstruktur im Bankenausschuss des Senats weiterhin feststeckt.
In einem von Bessent im Wall Street Journal veröffentlichten Leitartikel behauptete der Finanzminister, dass der Clarity Act eine absolute nationale Sicherheitspriorität sei.
„Der Kongress hat den größten Teil eines halben Jahrzehnts damit verbracht, einen Rahmen für die Zukunft des Finanzwesens zu verabschieden“, schrieb Bessent auf X (ehemals Twitter), während er den Artikel bewarb. „Die Zeit im Senat ist kostbar, und jetzt ist es an der Zeit zu handeln“, sagte Bessent.
Bessent hat gewarnt, dass der breitere Kryptomarkt weiterhin durch regulatorische Unsicherheit und sich überschneidende Behördenansprüche getrübt bleibt.
Er argumentierte, dass der Clarity Act der „notwendige nächste Schritt“ sei, um das Versprechen digitaler Vermögenswerte vollständig zu verwirklichen.
Er glaubt, dass die USA die Abwanderung von Entwicklern in Offshore-Zentren wie Singapur und Abu Dhabi stoppen können.
Fortschritt statt Perfektion
Wie von U.Today berichtet, hat Garlinghouse festgestellt, dass Ripple technisch gesehen keinen „großen Hund in diesem Kampf“ hat.
XRP wurde bereits gesetzlich als nicht sicherheitsrelevanter Rohstoff anerkannt. Garlinghouse betonte jedoch: „Ob es uns gefällt oder nicht, das Schicksal von Ripple hängt ein wenig vom Schicksal der Kryptoindustrie ab.“
Garlinghouse hat den breiteren Bereich digitaler Assets wiederholt davor gewarnt, zuzulassen, dass das Streben nach einem idealen Rahmen einen guten Rahmen zerstört. „Ich denke, es ist so klar, dass Klarheit besser ist als Chaos“, sagte er zuvor.
Der Ripple-Chef bleibt trotz des aktuellen Stillstands äußerst optimistisch, was die Aussichten des Gesetzentwurfs angeht. Er prognostizierte kürzlich eine 80-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass der Clarity Act bis Ende April verabschiedet wird.