Ripple-CEO feiert 11-jähriges Firmenjubiläum

Brad Garlinghouse hat sein 11-jähriges Jubiläum beim Blockchain-Unternehmen Ripple gefeiert.
Dies war eine turbulente, aber äußerst lohnende Amtszeit, in der er zu einer zentralen Figur im Kampf für die Regulierung der US-Kryptowährung wurde.
Garlinghouse hat betont, dass die jahrelangen Regulierungskämpfe der Branche nach einer Reihe hochrangiger Diskussionen in Washington, D.C. endlich einer Lösung nähern.
„Der Kampf hat sich gelohnt“, schrieb er und verwies auf die jüngsten Gespräche mit mehreren prominenten Gesetzgebern, darunter den Senatoren Bill Hagerty, Tim Scott und John Boozman, sowie auf einen Auftritt beim Semafor World Economic Summit.
Garlinghouses Ripple-Reise
Garlinghouse, der wichtige Führungspositionen bei den alten Technologiegiganten AOL und Yahoo innehatte, war zunächst skeptisch gegenüber der Kryptowährungsbranche, nachdem er vom ehemaligen Ripple-CEO Chris Larsen angesprochen wurde.
Er hatte vor, eine Stelle beim Fahrdienstleister Uber anzunehmen.
Letztendlich überzeugte ihn Larsen davon, dass Ripple eine Chance bot, die Welt auf sinnvollere Weise zu verändern.
Garlinghouse kam im April 2015 als Chief Operating Officer zum Unternehmen. Im darauffolgenden Jahr wurde er zum CEO befördert und löste Larsen an der Spitze ab.
In den letzten 11 Jahren ist Garlinghouse zum Milliardär geworden und ist als Sieger aus dem Kampf mit der SEC hervorgegangen.
Sein CLARITY Act
In seinem Jubiläumsbeitrag erklärte Garlinghouse, dass das „Fenster des CLARITY Act“ offen sei und forderte die Branche auf, dass „jetzt unser Moment zum Handeln“ sei.
Garlinghouse hat zuvor zugegeben, dass Ripple technisch gesehen keinen „großen Hund in diesem Kampf“ hat.
Da XRP von den US-Regulierungsbehörden bereits rechtlich als nicht sicherheitsrelevantes Gut anerkannt wurde, genießt Ripple ein Maß an Rechtssicherheit, das vielen anderen Kryptofirmen fehlt.
Er räumt jedoch ein, dass das langfristige Schicksal von Ripple untrennbar mit dem breiteren Erfolg des US-amerikanischen Digital-Asset-Bereichs verknüpft ist.
Er hat die Branche wiederholt davor gewarnt, dass das Streben nach einem perfekten Regulierungsrahmen einen guten zunichte macht, und betonte, dass die Menschen vom Kampf erschöpft seien und dass Klarheit immer besser sei als Chaos.