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Der ehemalige CTO von Ripple teilt drei große Vorteile, die XRP gegenüber Stablecoins hat

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cryptonewstrend.com
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Der ehemalige CTO von Ripple teilt drei große Vorteile, die XRP gegenüber Stablecoins hat

Der emeritierte CTO von Ripple, David Schwartz, hat sich den laufenden Diskussionen darüber angeschlossen, ob Banken $XRP einführen – und im Gegenzug seinen Preis erhöhen werden.

Seine Kommentare kommen zu einer Zeit, in der die Frage nach der langfristigen Relevanz von $XRP in einem zunehmend von Stablecoins dominierten Markt wächst. Als Reaktion darauf hob Schwartz mehrere Vorteile hervor, die Kryptowährungen wie $XRP gegenüber Stablecoins haben.

Wichtige Punkte

$XRP bietet eine neutrale Brücke zwischen Währungen, im Gegensatz zu Stablecoins, die weltweit an einzelne Fiat-Systeme gebunden sind.

Stablecoins bergen Kontrollrisiken wie Einfrieren und Rückforderungen und erhöhen das Kontrahentenrisiko in sensiblen Anwendungsfällen.

Schwartz argumentiert, dass das Aufwärtspotenzial von Kryptowährungen die Volatilität überwiegen kann, insbesondere in langfristigen oder nicht stabilitätsorientierten Szenarien.

Er weist Behauptungen zurück, dass Banken $XRP meiden würden, und sagt, dass Firmen keine profitablen Lösungen ablehnen würden, nur um eine Bereicherung von Ripple zu vermeiden.

Stablecoins vs. $XRP: Wo jeder passt

Schwartz räumte ein, dass Stablecoins in bestimmten Anwendungsfällen klare Vorteile haben. Er erklärte, dass Stablecoins oder regulierte Vermögenswerte mit vertrauenswürdigen Gegenparteien eine bessere Option sein können, wenn die Volatilität ein großes Problem darstellt.

Er argumentierte jedoch, dass dies Kryptowährungen wie $XRP nicht obsolet mache. Stattdessen erfüllt jeder je nach Anwendung unterschiedliche Rollen.

1. Begrenzte Flexibilität in globalen Währungen

Laut Schwartz besteht eine große Einschränkung von Stablecoins darin, dass sie an eine einzige Fiat-Währung gebunden sind.

In einem globalen Finanzsystem, in dem mehrere Gerichtsbarkeiten mit unterschiedlichen Landeswährungen operieren, kann ein einzelner Stablecoin möglicherweise nicht alle Anforderungen erfüllen. Er wies darauf hin, dass es für bestimmte Regionen möglicherweise nicht einmal einen Stablecoin mit genau den erforderlichen Eigenschaften wie regulatorischer Klarheit, Liquidität und Vertrauen gibt.

Hier kann $XRP einen Vorteil bieten, da es als neutraler Brückenwert fungiert, der nicht an ein einzelnes Fiat-System gebunden ist.

2. Kontrollrisiken: Einfrieren und Rückforderungen

Schwartz hob auch die Kontrollmechanismen von Stablecoins hervor, die von Emittenten eingefroren werden können. Am Beispiel von Ripple wies er darauf hin, dass regulierte Unternehmen Gerichtsbeschlüssen Folge leisten müssen, was bedeutet, dass Benutzergelder durch rechtliche oder politische Entscheidungen beeinflusst werden könnten.

Dadurch entsteht ein gewisses Kontrahentenrisiko, das Kryptowährungen in grenzüberschreitenden oder zensurempfindlichen Anwendungsfällen vermeiden wollen.

3. Das Aufwärtspotenzial begünstigt in vielen Fällen Krypto

Abschließend argumentierte Schwartz, dass in vielen Anwendungsfällen der potenzielle Nutzen von Kryptowährungen ihre Volatilität überwiege.

Er erklärte, dass Vermögenswerte wie XRP oder Bitcoin den durch Fiat-Währungen gedeckten Stablecoins vorzuziehen sein könnten, wenn Stabilität nicht unbedingt erforderlich sei, etwa in langfristigen Treuhandszenarien. Im Gegensatz zu Fiat-Währungen, die normalerweise nicht wesentlich an Wert gewinnen, bieten Kryptowährungen im Laufe der Zeit potenziellen Wertzuwachs.

Bedenken hinsichtlich der Einführung von Banken und der Versorgung mit XRP

Die Diskussion wurde insbesondere vom Krypto-Kommentator Mason Versluis ausgelöst, der fragte, warum globale Banken $XRP verwenden würden, wenn es Ripple angesichts seiner großen Token-Bestände erheblich bereichern könnte.

Er verwies auf die XRP-Bestände von Ripple in Höhe von 38 Milliarden US-Dollar und argumentierte, dass Banken die Einführung einer Kryptowährung in einem derart konzentrierten Besitz vermeiden könnten. Im Mittelpunkt der Sorge steht die Frage, ob es Institutionen nichts ausmachen würde, indirekt den Wert eines Privatunternehmens zu steigern.

Als Reaktion darauf wies Schwartz die Idee zurück, dass Unternehmen profitable Lösungen meiden würden, nur weil ein anderes Unternehmen davon profitiert. Er bezeichnete es als unrealistisch, dass Institutionen ein wirtschaftlich sinnvolles System ablehnen, nur um eine Bereicherung von Ripple zu vermeiden.

„Ja, das macht für uns geschäftlich Sinn und würde uns Geld einbringen, aber wir wollen es nicht tun, weil es auch diesem anderen Unternehmen Geld einbringt.“

— David 'JoelKatz' Schwartz (@JoelKatz) 2. April 2026

Letztendlich legt Schwartz‘ Argumentation nahe, dass Stablecoins und Kryptowährungen keine direkten Ersatzprodukte, sondern ergänzende Instrumente sind. Während Stablecoins in Umgebungen mit geringer Volatilität dominieren können, bieten $XRP und ähnliche Vermögenswerte immer noch einzigartige Vorteile in Bezug auf globale Liquidität, Neutralität und langfristiges Wertpotenzial.