Cryptonews

RippleX-Forscher: Quantenbedrohung rückt näher

Quelle
cryptonewstrend.com
Veröffentlicht
RippleX-Forscher: Quantenbedrohung rückt näher

Der RippleX-Forscher Aanchal Malhotra hat gewarnt, dass das Zeitfenster zur Vorbereitung auf die Störung des Quantencomputings rapide kleiner wird.

Wie von U.Today berichtet, hat Ripple einen mehrstufigen Fahrplan vorgestellt, um das $XRP Ledger (XRPL) bis 2028 vollständig „post-quantum ready“ zu machen.

Googles Quantendurchbruch im Jahr 2026

Ein bahnbrechendes Whitepaper, das von Googles Quantum AI veröffentlicht wurde, hat verschiedene Kryptowährungsprojekte dazu veranlasst, ihre Quantenbereitschaft neu zu bewerten.

Früher herrschte allgemeiner Konsens darüber, dass Quantencomputing in naher Zukunft keine tödliche Bedrohung für die globale Finanzinfrastruktur darstellen würde.

Früher glaubte die Kryptographie-Community, dass das Brechen der 256-Bit-Elliptic Curve Cryptography (ECDSA), die von Netzwerken wie Bitcoin, Ethereum und XRPL verwendet wird, eine riesige Maschine mit mehreren zehn Millionen physischen Qubits erfordern würde. Der Tech-Gigant machte jedoch deutlich, dass dies nicht der Fall sei. Tatsächlich könnten weniger als 500.000 physikalische Qubits erforderlich sein.

Ripples Vier-Phasen-Roadmap

Wie U.Today berichtet, hat sich Ripple mit Project Eleven zusammengetan, um eine sequenzielle Migration durchzuführen.

Wenn die klassische Kryptographie plötzlich gefährdet wird, wird das Netzwerk die Post-Quanten-Bereitschaft erzwingen (was das Worst-Case-Szenario darstellt).

Die zweite Phase beinhaltet proaktives Experimentieren, wobei Ripple derzeit vom NIST empfohlene quantenresistente Algorithmen testet.

In der dritten Phase soll das Netzwerk neben bestehenden elliptischen Kurvensignaturen auch mögliche Post-Quanten-Signaturschemata integrieren.

Die letzte Phase wird sich auf die groß angelegte Umstellung der XRPL auf native PQC-basierte Signaturen konzentrieren.