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Die Salesforce (CRM)-Aktie fällt trotz starker Q1-Ergebnisse, da die Prognosen enttäuschen

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Die Salesforce (CRM)-Aktie fällt trotz starker Q1-Ergebnisse, da die Prognosen enttäuschen

Inhaltsverzeichnis Der Unternehmenssoftware-Riese lieferte im ersten Geschäftsquartal Ergebnisse, die unter dem Strich die Erwartungen der Analysten übertrafen, lieferte jedoch zukunftsgerichtete Umsatzprognosen, die hinter den Erwartungen zurückblieben, was zu einem leichten Rückgang im erweiterten Handel führte. Die CRM-Aktien von Salesforce, Inc. beendeten die reguläre Sitzung am Mittwoch bei 177,51 $, was einem Rückgang von etwa 33 % seit Jahresbeginn entspricht. Diese Leistung spiegelt die allgemeine Schwäche bei Anwendungssoftware-Konkurrenten wider, darunter ServiceNow und Adobe, die vergleichbaren Gegenwind erlebt haben. Das Unternehmen meldete im Dreimonatszeitraum bis zum 30. April einen bereinigten Gewinn von 3,88 US-Dollar je Aktie. Dieser Wert übertraf die Prognose von Street in Höhe von 3,13 US-Dollar deutlich und stellte einen deutlichen Anstieg gegenüber den 2,58 US-Dollar im Vorjahresquartal dar. $CRM (Salesforce) #Gewinne sind da: pic.twitter.com/gIoGG7KdeN – The Earnings Correspondent (@earnings_guy) 27. Mai 2026 Der Quartalsumsatz belief sich auf 11,13 Milliarden US-Dollar, was einer jährlichen Steigerung von 13 % entspricht und den Konsens von 11,05 Milliarden US-Dollar knapp übersteigt. Ein bedeutender Teil dieses Wachstums ist auf die im vergangenen November abgeschlossene Informatica-Übernahme im Wert von 8 Milliarden US-Dollar zurückzuführen, die einen Quartalsumsatz von 444 Millionen US-Dollar generierte. Salesforce gab für das zweite Quartal eine Umsatzprognose von etwa 11,3 Milliarden US-Dollar heraus. The Street hatte mit 11,4 Milliarden US-Dollar gerechnet. Die bereinigte Gewinnprognose des Unternehmens von 3,26 US-Dollar pro Aktie übertraf den Konsens kaum um einen einzigen Cent. Die aktuellen verbleibenden Leistungsverpflichtungen – ein kritischer Rückstandsindikator, der von Analysten genau beobachtet wird – stiegen um 14 % auf 33,6 Milliarden US-Dollar, obwohl dies den von Analysten prognostizierten Gesamt-RPO-Wert von 68,9 Milliarden US-Dollar verfehlte. Für das Geschäftsjahr 2026 hat das Management seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr leicht angehoben und die bereinigte Gewinnprognose zur Halbzeit um rund 7 % angehoben. Das enttäuschende Element steht für anhaltende Bedenken. Seit mehr als einem Jahr äußern Marktteilnehmer die Befürchtung, dass Agenten der künstlichen Intelligenz den benutzerbasierten Lizenzierungsansatz von Salesforce stören könnten, der 75 % Bruttomarge generiert. Die grundsätzliche Sorge: Unternehmen könnten proprietäre CRM-Lösungen entwickeln, die KI nutzen und so Salesforce-Abonnements überflüssig machen. Palantir verstärkte diese Bedenken Anfang des Monats, indem es bekannt gab, dass es seine CRM-Software zugunsten einer intern entwickelten Alternative aufgegeben habe. Das Unternehmen hat sein proprietäres KI-Agentenprodukt Agentforce als wettbewerbsfähige Antwort auf diese existenzielle Bedrohung aggressiv beworben. Das Angebot erwirtschaftet nun einen jährlichen Umsatz von 1,2 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg von 800 Millionen US-Dollar im Februar auf 440 Millionen US-Dollar etwa neun Monate zuvor. Nach Angaben des Unternehmens hat sich die Nutzung von Modellen für künstliche Intelligenz im gesamten Salesforce-Ökosystem im Vergleich zum Vorquartal mehr als verdoppelt. Im Gegensatz zur Kernplattform verwendet Agentforce eine verbrauchsbasierte Preisgestaltung und keine Gebühren pro Benutzer. Robin Washington, Chief Financial and Operating Officer, gab an, dass die Organisation beabsichtige, beide Preisansätze gleichzeitig beizubehalten. „Wir werden uns an ein Konsummodell anpassen“, erklärte Washington. „Ich denke, wir werden immer hybrid sein.“ Barclays-Analyst Raimo Lenschow vermutete, dass sich die Dynamik von Agentforce zwar ermutigend, aber möglicherweise nicht ausreicht, um die Marktstimmung umzukehren. „Wir sind nicht sicher, ob dies ausreichen wird, um eine sinnvolle Reaktion auszulösen“, bemerkte er. Washington betonte, dass das Unternehmen bisher keinen Rückgang der Nutzerzahlen beobachten könne. Das Management betonte außerdem, dass der Umsatz im Infrastruktur- und Datensegment um 23 % stieg, während der Anwendungsumsatz um 7 % stieg, jeweils gemessen auf Basis konstanter Wechselkurse.

Die Salesforce (CRM)-Aktie fällt trotz starker Q1-Ergebnisse, da die Prognosen enttäuschen