Die Einreichung der Wertpapieraufsichtsbehörde deutet auf eine mögliche Verschiebung der Handelslandschaft für digitale Vermögenswerte hin

In einer bedeutenden Entwicklung hat die New Yorker Börse der Securities and Exchange Commission einen Vorschlag vorgelegt, mit dem sie um Erlaubnis bittet, tokenisierte Wertpapiere in ihre Handelsplattform zu integrieren. Die Börse beabsichtigt, den Handel mit digitalen Versionen ausgewählter Aktien und börsengehandelter Fonds im Rahmen eines Pilotprogramms der Depository Trust Company mit einer Laufzeit von drei Jahren zu erleichtern. Um einen nahtlosen Übergang zu gewährleisten, schreiben die vorgeschlagenen Richtlinien vor, dass diese tokenisierten Vermögenswerte in jeder Hinsicht ihren traditionellen Gegenstücken entsprechen müssen, einschließlich ihrer CUSIP-Identifikationsnummer, ihres Tickersymbols und der damit verbundenen Rechte und Privilegien.
Im Rahmen dieser Initiative plant die NYSE, tokenisierte Wertpapiere im selben Orderbuch wie ihre traditionellen Äquivalente zu notieren und sie denselben Regeln und Prioritäten zu unterwerfen. Dennoch wird die Abwicklung dieser Transaktionen auf der bestehenden Infrastruktur und nicht auf der Blockchain-Technologie basieren und durch die Depository Trust Company erleichtert werden. Das Ziel besteht darin, diese Transaktionen innerhalb eines einzigen Geschäftstages abzuschließen und dabei dem Clearing-Zyklus T+1 zu entsprechen. Interessanterweise wird bereits eine beträchtliche Anzahl tokenisierter Wertpapiere auf Kryptowährungsplattformen gehandelt, wenn auch inoffiziell.