Abstimmung im Senat über Transparenzgesetze erhält Auftrieb durch wichtige republikanische Unterstützer

In einer bedeutenden Entwicklung hat Senator Chuck Grassley den Digital Asset Market Clarity Act von 2025, auch bekannt als CLARITY Act, unterstützt und damit die Aussichten des Gesetzentwurfs auf die Überwindung der verbleibenden gesetzgeberischen Hindernisse gestärkt. Dieses bahnbrechende Gesetz, das am 29. Mai 2025 im Repräsentantenhaus als H.R. 3633 eingebracht wurde, hat nach und nach an Bedeutung gewonnen, und die Unterstützung durch Grassley wird voraussichtlich einen erheblichen parteiübergreifenden Aufschwung bringen.
Im Kern zielt der CLARITY Act darauf ab, eine klare Unterscheidung zwischen digitalen Vermögenswerten, die Wertpapiermerkmale aufweisen, und solchen, die Waren ähneln, zu etablieren. Durch den ausdrücklichen Ausschluss bestimmter digitaler Güter von der Einstufung als Wertpapiere zielt der Gesetzentwurf darauf ab, sie aus dem Zuständigkeitsbereich der Securities and Exchange Commission (SEC) zu entfernen. Dies wiederum würde nicht kontrollierende Softwareentwickler von der Registrierungspflicht befreien, sofern sie keine Kontrolle über die Gelder der Nutzer ausüben, und es ihnen dadurch ermöglichen, sich ohne übermäßige regulatorische Belastungen auf die Entwicklung dezentraler Protokolle zu konzentrieren.
Die Gesetzgebung schreibt außerdem die Implementierung von Programmen zur Bekämpfung der Geldwäsche und Blockchain-Rückverfolgungsfunktionen vor, um strafrechtliche Ermittlungen zu erleichtern. Senatorin Cynthia Lummis, eine wichtige Befürworterin des Gesetzentwurfs, hat die Notwendigkeit betont, ein Gleichgewicht zwischen der Förderung von Innovation und der Gewährleistung der Sicherheit zu finden. Darüber hinaus enthält das Gesetz Bestimmungen, die die Bundesregierung daran hindern sollen, eine zentralisierte digitale Währung auszugeben, und damit Bedenken hinsichtlich der möglichen Einführung einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC) ausräumen.
Der Weg bis zu diesem Punkt war lang und beschwerlich, da sich Senator Lummis zuvor für den Lummis-Gillibrand Responsible Financial Innovation Act im Jahr 2022 eingesetzt hatte. Dieser Gesetzentwurf scheiterte jedoch letztendlich aufgrund einer Kombination von Faktoren, darunter ungünstiger politischer Zeitpunkt, regulatorische Streitigkeiten und Marktvolatilität nach dem Zusammenbruch von FTX und einer Reihe von Durchsetzungsmaßnahmen der SEC gegen große Plattformen.
In einer aktuellen Entwicklung wurde am 11. Mai 2026 eine parteiübergreifende Vereinbarung getroffen, um die Maßnahmen zur Bekämpfung der Geldwäsche im CLARITY Act zu verbessern. Der Bankenausschuss des Senats wird voraussichtlich am 8. Mai 2026 einen Aufschlag durchführen, was einen entscheidenden Verfahrensschritt darstellt, bevor über den Gesetzentwurf in vollem Umfang abgestimmt werden kann. Da der Markt für digitale Vermögenswerte derzeit eine Gesamtkapitalisierung von über 2 Billionen US-Dollar aufweist, könnte die Verabschiedung dieser Gesetzgebung weitreichende Auswirkungen für Anleger haben.
Laut Senator Lummis könnte die Verabschiedung des Gesetzes möglicherweise einen Anstieg der Preise für Krypto-Assets um 15 bis 20 % auslösen. Analysten gehen davon aus, dass die Gesetzgebung bis zu 50 Milliarden US-Dollar an neuem Kapital von institutionellen Anlegern anlocken könnte, die auf mehr Klarheit in der Regulierung gewartet haben. Einige Kritiker haben jedoch Bedenken geäußert, dass die Anforderungen zur Bekämpfung der Geldwäsche kleinere Akteure unverhältnismäßig stark beeinträchtigen könnten, was möglicherweise zu einer Konzentration der Marktmacht bei größeren Börsen führen könnte.
Da der Markup-Datum 8. Mai 2026 näher rückt, wird Anlegern empfohlen, die Entwicklungen genau im Auge zu behalten. Wenn die Gesetzgebung im Markup-Prozess stecken bleibt, besteht die Gefahr, dass es zu erheblichen Verzögerungen kommt und möglicherweise ihre Verabschiedung in die nächste Kongresssitzung verschoben wird, die möglicherweise erst im Jahr 2030 erfolgt.