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Senator Lummis schlägt Alarm: Die Frist für die Regulierung digitaler Vermögenswerte könnte sich um fast ein Jahrzehnt verschieben

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Senator Lummis schlägt Alarm: Die Frist für die Regulierung digitaler Vermögenswerte könnte sich um fast ein Jahrzehnt verschieben

Sollte es dem Kongress in dieser Sitzung nicht gelingen, den CLARITY Act zu verabschieden, könnte die US-Kryptobranche mit weiteren vier Jahren regulatorischer Rückschläge rechnen. Senatorin Cynthia Lummis hat gewarnt, dass der Gesetzentwurf möglicherweise erst 2030 veröffentlicht wird, wenn der Gesetzgeber diese Chance verpasst. Die Warnung kommt, da Kryptounternehmen, Entwickler und Investoren weiterhin auf klare Regeln für die Branche warten.

Warum warnt Senator Lummis vor einer Verzögerung bis 2030?

Laut Lummis könnte der aktuelle Kongress die beste Chance für die Kryptoindustrie sein, den lang erwarteten CLARITY Act zu verabschieden. Der Gesetzentwurf hat bereits starke parteiübergreifende Unterstützung gefunden und das Repräsentantenhaus mit 294 zu 134 Stimmen angenommen.

Kürzlich hat der Bankenausschuss des Senats in einer parteiübergreifenden Abstimmung mit 15 zu 9 eine aktualisierte Fassung des Gesetzentwurfs gebilligt und ist damit der Verabschiedung eines Gesetzes einen Schritt näher gekommen.

Lummis warnt jedoch davor, dass die Zeit zum Handeln angesichts der bevorstehenden Zwischenwahlen 2026 sehr begrenzt sei. Wenn der Gesetzentwurf also nicht vor Ablauf der aktuellen Legislaturperiode von beiden Kammern des Kongresses verabschiedet wird, würde der Gesetzgebungsprozess faktisch neu beginnen, was die Gesetzgeber dazu zwingt, den Prozess in einem neuen Kongress erneut zu beginnen. Aus diesem Grund ist Lummis davon überzeugt, dass, wenn der Kongress diese Gelegenheit verpasst, sich möglicherweise erst 2030 eine weitere gute Chance für die Verabschiedung des CLARITY Act ergibt.

Was passiert, wenn das CLARITY Act nicht verabschiedet wird?

Lummis warnte außerdem, dass eine Verzögerung der Maßnahmen dazu führen würde, dass Krypto-Entwickler keinen klaren rechtlichen Schutz hätten.

Gleichzeitig würden Regulierungs- und Strafverfolgungsbehörden moderne Instrumente zur Bekämpfung von Betrug, Marktmanipulation und aufkommenden Risiken auf den Märkten für digitale Vermögenswerte fehlen.

Ein weiteres Problem ist die politische Unsicherheit. Einige Analysten gehen davon aus, dass die Republikaner bei den bevorstehenden Zwischenwahlen Sitze verlieren könnten, was dazu führen könnte, dass die Krypto-Gesetzgebung in künftigen Kongresssitzungen weniger Priorität erhält.

SEC-Vorsitzender Paul Atkins bleibt optimistisch

Trotz Lummis‘ Warnung bleibt SEC-Vorsitzender Paul Atkins optimistisch. Im Gespräch mit Fox Business sagte Atkins, er glaube, dass der Kongress letztendlich den CLARITY Act verabschieden und dass Präsident Trump ihn in Kraft setzen werde.

„Ich bin zuversichtlich, dass der Kongress das CLARITY Act verabschieden wird und dass der Präsident es unterzeichnen kann.“

Laut Atkins würde die Gesetzgebung klare regulatorische Grundlagen für digitale Vermögenswerte schaffen und gleichzeitig dazu beitragen, Krypto-Innovationen und -Investitionen in den Vereinigten Staaten zu halten.

Unterdessen schätzt die Prognosemarktplattform Polymarket die Wahrscheinlichkeit, dass der CLARITY Act im Jahr 2026 in Kraft treten wird, auf 58,5 %.

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