Hochrangiger FED-Beamter spricht über Zinssenkungen! Skizziert zwei mögliche Szenarien für die FED!

Da der Konflikt zwischen den USA und dem Iran zu steigenden Ölpreisen führt, ist das Inflationsrisiko in den USA wieder aufgetaucht und die Möglichkeit von Zinserhöhungen bleibt bestehen.
In ihrem FOMC-Protokoll vom März wies die Fed darauf hin, dass sowohl Zinssenkungen als auch -erhöhungen eingepreist seien, während die Präsidentin der San Francisco Fed, Mary Daly, wichtige Erklärungen abgab. Im Gespräch mit Reuters deutete Mary Daly an, dass die hohe Inflation anhalten könnte, und sagte, dass die hohen Inflationszahlen für März niemanden überraschen würden.
Daly sagte, dass die USA bereits vor den jüngsten Ölpreisschocks tatsächlich mit einem Inflationsproblem konfrontiert gewesen seien. Er sagte, dass die Inflationsbekämpfung nach den Ölschocks jetzt wichtiger sei und mehr Zeit in Anspruch nehmen werde.
An dieser Stelle erklärt Daly, dass der Ölschock infolge des Iran-Krieges den Prozess, die Inflation wieder auf das 2-Prozent-Ziel der Fed zurückzuführen, in die Länge gezogen hat und die Fed in einer abwartenden Haltung bezüglich der Zinssätze belassen könnte.
Er fügte jedoch hinzu, dass eine Zinssenkung nicht unmöglich sei, wenn der Konflikt mit dem Iran schnell gelöst werde und die Ölpreise sinken.
Daly, der die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung durch die Fed für geringer hält als die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung oder einer Stabilisierung der Zinssätze, skizzierte zwei Szenarien: „Szenario eins: Wenn der Krieg mit dem Iran schnell gelöst wird, der Waffenstillstand verlängert wird, die Ölpreise sinken und Unternehmen und Verbraucher beginnen, einen Rückgang der Erdgaspreise und anderer Energiekosten zu verzeichnen, kehren wir zu unserem vorherigen Kurs einer verringerten Inflation zurück. Dies würde die Möglichkeit von Zinssenkungen am Leben erhalten.“
Zweites Szenario: Sollten die kriegsbedingten Unterbrechungen der Ölversorgung auch nach Kriegsende anhalten, könnte die Inflation länger hoch bleiben, als die Fed erwartet. Wenn das passiert, werden wir warten, bis wir sicher sind, dass wir die Dinge richtig machen.“
*Dies ist keine Anlageberatung.