Der Gouverneur von South Carolina unterzeichnet ein Gesetz zum Schutz der Bitcoin-Selbstverwahrung und der Schürfrechte

South Carolina hat einen bedeutenden Schritt bei der Regulierung von Kryptowährungen unternommen. Gouverneur Henry McMaster unterzeichnete den Gesetzentwurf S.163, der das Recht von Einzelpersonen, Bitcoin innerhalb des Staates selbst zu verwahren, offiziell schützt. Das Gesetz, das mit Unterstützung beider Parteien verabschiedet wurde, verbietet außerdem eine diskriminierende Besteuerung von Bitcoin-Transaktionen und sichert Proof-of-Work-Mining-Aktivitäten rechtlich ab.
Was das neue Gesetz abdeckt
Bill S.163 legt mehrere wichtige Schutzmaßnahmen für Bitcoin-Benutzer und -Miner in South Carolina fest. Erstens bekräftigt es das Recht der Einwohner, ihre eigenen privaten Schlüssel zu besitzen und ihre Bitcoin ohne staatliche Eingriffe oder zusätzliche Lizenzanforderungen zu verwalten. Zweitens verbietet es den lokalen Regierungen ausdrücklich, Steuern oder Gebühren zu erheben, die Bitcoin im Vergleich zu anderen Eigentums- oder Währungsformen benachteiligen. Drittens schafft das Gesetz Rechtsklarheit für Proof-of-Work-Mining, indem es es als geschützte Aktivität einstuft und Kommunen daran hindert, Zonen- oder Energiebeschränkungen speziell für Bergleute zu erlassen.
Kontext und nationale Implikationen
South Carolina reiht sich in eine wachsende Liste von Staaten ein – darunter Wyoming, Texas und Florida –, die Gesetze erlassen haben, um den rechtlichen Status der Selbstverwahrung und des Bitcoin-Minings zu klären. Diese Maßnahmen erfolgen, da die Bundesregulierungsbehörden weiterhin über die Klassifizierung digitaler Vermögenswerte debattieren. Schutzmaßnahmen auf Landesebene bieten ein gewisses Maß an Sicherheit für Unternehmen und Einzelpersonen, die sich in einer sich entwickelnden Regulierungslandschaft zurechtfinden. Der Schwerpunkt des Gesetzes auf der Selbstverwahrung steht im Einklang mit einem breiteren Bestreben unter Kryptowährungsbefürwortern, sicherzustellen, dass Einzelpersonen die Kontrolle über ihre digitalen Vermögenswerte behalten, ohne auf Drittverwahrer angewiesen zu sein.
Warum das für Bewohner wichtig ist
Für Einwohner von South Carolina beseitigt das neue Gesetz Unklarheiten hinsichtlich des Haltens und Handelns von Bitcoin. Dies bedeutet, dass Personen, die von zu Hause aus Bergbaubetriebe betreiben oder ihr eigenes Portemonnaie verwalten, einem geringeren Risiko plötzlicher örtlicher Verordnungen oder Steuerstrafen ausgesetzt sind. Für Unternehmen kann die Rechtsklarheit Blockchain-bezogene Startups und Investitionen in die Energieinfrastruktur des Staates fördern, insbesondere in Regionen mit Zugang zu erschwinglichem Strom.
Fazit
Die Verabschiedung von S.163 in South Carolina markiert einen weiteren Meilenstein bei der schrittweisen, bundesstaatlichen Schaffung rechtlicher Rahmenbedingungen für digitale Vermögenswerte. Während die Bundesgesetzgebung noch aussteht, bieten diese Maßnahmen auf Landesebene sofortigen, praktischen Schutz für Benutzer und Bergleute. Das Gesetz tritt sofort mit der Unterzeichnung in Kraft.
FAQs
F1: Gilt das Gesetz für alle Kryptowährungen oder nur für Bitcoin? Der Text von S.163 bezieht sich ausdrücklich auf Bitcoin. Andere Kryptowährungen werden nicht ausdrücklich abgedeckt, obwohl die festgelegten Grundsätze in künftige Gesetzgebung einfließen könnten.
F2: Was bedeutet „diskriminierende Besteuerung“ in diesem Gesetz? Das Gesetz verbietet lokalen Regierungen, höhere Steuersätze oder zusätzliche Gebühren auf Bitcoin-Transaktionen im Vergleich zu anderen Formen von Eigentum, Währung oder digitalen Vermögenswerten zu erheben.
F3: Beeinflusst dieses Gesetz die Steuerpflichten des Bundes? Nein. Das Gesetz gilt auf Landesebene. Die bundessteuerliche Behandlung von Bitcoin, einschließlich der Meldung von Kapitalgewinnen, bleibt unverändert.