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Der südkoreanische Bankenriese investiert stark in den Krypto-Börsenbetreiber und sichert sich so eine bedeutende Minderheitsbeteiligung

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CryptoNewsTrend
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Der südkoreanische Bankenriese investiert stark in den Krypto-Börsenbetreiber und sichert sich so eine bedeutende Minderheitsbeteiligung

Inhaltsverzeichnis Die Hana Bank, eines der führenden Finanzinstitute Südkoreas, erwirbt eine 670-Millionen-Dollar-Beteiligung an Dunamu, dem Betreiber der Krypto-Börse Upbit. Der Deal umfasst den Kauf von 2,28 Millionen Aktien von Kakao Investments für 1,003 Billionen koreanische Won. Durch diesen Schritt wird die Hana Bank mit einem Anteil von 6,55 % zum viertgrößten Anteilseigner von Dunamu. Der Abschluss der Transaktion ist für den 15. Juni geplant und markiert einen Wendepunkt für das traditionelle Banking im Bereich digitaler Vermögenswerte. In einem am Freitag eingereichten Zulassungsantrag gab die Hana Bank den Kauf von 2,28 Millionen Dunamu-Aktien von Kakao Investments bekannt. Die Bartransaktion hat einen Wert von 1,003 Billionen koreanischen Won, was 669,2 Millionen US-Dollar entspricht. Die Hana Bank stellt 2,78 % ihres Eigenkapitals bereit, um die Transaktion abzuschließen. Nach Angaben der lokalen Nachrichtenagentur Newsis stellt die Übernahme die bisher größte Investition einer koreanischen Bank in ein Unternehmen für digitale Vermögenswerte dar. Eine separate behördliche Einreichung von Kakao Investments bestätigte den Verkauf der 2,28 Millionen Aktien. Nach der Transaktion behält Kakao 1,4 Millionen Aktien, was einem Anteil von 4,03 % an Dunamu entspricht. Die Hana Financial Group meldete im vergangenen Jahr einen Jahresnettogewinn von 4 Billionen Won, etwa 2,67 Milliarden US-Dollar. Durch gezielte Partnerschaften und Beteiligungsmaßnahmen hat sich die Gruppe stetig in den Bereich digitale Vermögenswerte ausgeweitet. Im Jahr 2024 schloss sich Hana mit SK Telecom und BitGo zusammen, um BitGo Korea zu gründen, und hielt einen Anteil von 25 % an diesem Unternehmen. Im März 2026 schloss Hanas Kreditkartentochter eine USDC-bezogene Marketingvereinbarung mit Circle und Crypto.com ab. Eine separate Zusammenarbeit mit der Standard Chartered Group konzentrierte sich ebenfalls auf Initiativen für digitale Vermögenswerte. Diese Schritte spiegeln insgesamt eine bewusste Strategie von Hana wider, Präsenz im gesamten Kryptosektor aufzubauen. Upbit, betrieben von Dunamu, hält durchweg über 80 % des südkoreanischen Krypto-Handelsvolumens gemessen am Marktanteil. Die Plattform belegt derzeit den dritten Platz auf der Liste der weltweit führenden Spot-Börsen von CoinMarketCap. Das tägliche Handelsvolumen hat die Marke von 1 Milliarde US-Dollar überschritten und stärkt damit seine Stellung auf dem regionalen Markt. Dunamu bereitet außerdem eine Fusion mit Naver Financial vor, dem Finanzdienstleistungszweig der Naver Group. Sobald der Deal abgeschlossen ist, wird erwartet, dass er die Unternehmensstruktur von Upbit innerhalb eines der größten Technologiekonzerne Koreas konsolidiert. Dies würde Dunamus Position im Finanzökosystem des Landes weiter verankern. Gleichzeitig unterliegt das regulatorische Umfeld Südkoreas großen Veränderungen. Gesetzgeber und Behörden entwickeln mit dem Digital Asset Basic Act einen umfassenden Rahmen für Krypto-Operationen. Das Gesetz umfasst auch Richtlinien speziell für lokale Stablecoin-Aktivitäten. In ihrer Einreichung am Freitag gab die Hana Bank an, dass die Investition darauf abziele, „die Wettbewerbsfähigkeit in der neuen Finanzlandschaft zu sichern“ durch strategische Kapitalinvestitionen. Traditionelle Finanzinstitute positionieren sich eindeutig neu, da in ganz Korea die Vorschriften für digitale Vermögenswerte immer mehr Gestalt annehmen.