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Die südkoreanische Polizei leitet die erste strafrechtliche Untersuchung gegen inländische Polymarket-Nutzer wegen illegalen Glücksspiels ein

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CryptoNewsTrend
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Die südkoreanische Polizei leitet die erste strafrechtliche Untersuchung gegen inländische Polymarket-Nutzer wegen illegalen Glücksspiels ein

Inhaltsverzeichnis Die südkoreanische Polizei hat ihre erste Untersuchung gegen inländische Nutzer von Polymarket, dem weltweit größten Prognosemarkt, eingeleitet. Die Polizeibehörde der Provinz Gangwon leitet die Untersuchung im Auftrag der Nationalen Polizeibehörde. Lokalen Nutzern drohen nach den geltenden Glücksspielgesetzen potenzielle Geldstrafen. Der Fall macht auf eine rechtliche Grauzone bei kryptobasierten Vorhersageplattformen aufmerksam, die im Land weiterhin allgemein zugänglich sind. Nach südkoreanischem Recht sind alle Wettaktivitäten außerhalb von Sports Toto strengstens verboten. Sports Toto, betrieben von der Korea Sports Promotion Foundation, hat ein maximales Wettlimit von 100.000 Won. Jede Plattform außerhalb dieses Rahmens fällt unter die Gesetze zu illegalem Glücksspiel. Inländischen Polymarket-Nutzern könnten gemäß Artikel 246 des Strafgesetzes Geldstrafen von bis zu 10 Millionen Won drohen. Die Untersuchung betrifft Nutzer mit Wohnsitz im ganzen Land, nicht nur in der Provinz Gangwon. Die Behörden bestätigten, dass es sich bei dem Fall um Personen handelt, die über die Plattform Wetten platziert haben. Polymarket ist in den Vereinigten Staaten legal tätig, verfügt jedoch in Südkorea nicht über einen solchen Status. Die rechtliche Unterscheidung führt zu einem direkten Konflikt für koreanische Benutzer, die frei auf die Plattform zugreifen. Südkoreanische Polizei leitet erste Untersuchung wegen illegalem Glücksspiel gegen lokale Nutzer von Polymarket ein, dem weltweit größten Prognosemarkt. Laut ChosunBiz ermittelt die südkoreanische Polizei gegen lokale Polymarket-Nutzer wegen des Verdachts auf illegales Glücksspiel, angeblich der erste Fall dieser Art… pic.twitter.com/wZOP2WBdqs – Wu Blockchain (@WuBlockchain) 5. Juni 2026 Rechtsanwalt Junjung Ahn von der Anwaltskanzlei Ahn Chang-bo vertritt einige der beschuldigten Nutzer in dem Fall. Er ging direkt auf die rechtliche Bedeutung der Anklage ein. „Es scheint, dass die Elemente der Glücksspielgebühr erfüllt sind“, erklärte Ahn. „Da es in Korea jedoch keine Fälle von Strafen für die Nutzung von Polymarket gibt, ist es schwierig, die Schwere der Strafe vorherzusagen.“ Die Korea Media and Communications Standards Commission hat den Polymarket-Zugang weder überprüft noch eingeschränkt. Beamte gaben an, dass ihnen zuvor keine Berichte über die Plattform vorgelegt worden seien. Dies bedeutet, dass Polymarket in Korea ohne IP-Umgehung vollständig zugänglich bleibt. Das Fehlen einer behördlichen Prüfung ermöglichte bisher einen uneingeschränkten Betrieb der Plattform. Die Kommunalwahlen am 3. Juni in Südkorea führten zu erheblichen Wettaktivitäten auf Polymarket. Wetten, die an die Wahlergebnisse gekoppelt waren, erreichten auf der Plattform Hunderte Milliarden Won. Koreanische Benutzer platzierten diese Wetten mit auf Dollar lautenden Stablecoins ohne jegliche Plattformbeschränkungen. Polymarket blockiert oder markiert Benutzer nicht aufgrund ihres geografischen Standorts. Das Ausmaß der Aktivitäten während der Wahlperiode scheint die Nationale Polizeibehörde zum Handeln veranlasst zu haben. Der betreffende Band erregte direkte Aufmerksamkeit der Strafverfolgungsbehörden auf nationaler Ebene. Die Behörden arbeiten nun über Provinzkanäle daran, die beteiligten Benutzer zu identifizieren und zu untersuchen. Die Wahlwettaktivitäten dienten als zentraler Auslöser für die aktuelle Untersuchung. Der Einsatz von Stablecoins macht die rechtliche Beurteilung dieser Fälle noch komplexer. Benutzer wandelten Gelder in digitale Dollars um, um an Märkten teilzunehmen, die auf USD lauten. Diese Methode kann die Verfolgung und Quantifizierung der tatsächlichen Beträge erschweren. Die Aufsichtsbehörden haben noch keine formellen Leitlinien zu Glücksspielaktivitäten auf Stablecoin-Basis herausgegeben. Südkorea hat keinen klaren rechtlichen Rahmen für Prognosemärkte oder kryptobasierte Wettplattformen geschaffen. Der aktuelle Fall könnte den Gesetzgeber dazu veranlassen, diese Lücke kurzfristig zu schließen. Bis es formelle Regeln gibt, sind Nutzer weiterhin der Strafverfolgung nach den geltenden Glücksspielgesetzen ausgesetzt. Das Ergebnis dieser Untersuchung könnte einen Präzedenzfall für ähnliche Fälle in der Zukunft schaffen.

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