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Spanische Aufsichtsbehörden schließen Polymarket und Kalshi wegen Lizenzverstößen

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Spanische Aufsichtsbehörden schließen Polymarket und Kalshi wegen Lizenzverstößen

Inhaltsverzeichnis: Spanische Regulierungsbehörden haben eine vorübergehende Schließung von Polymarket und Kalshi, zwei bekannten Prognosemarktplattformen, verhängt, da sie es versäumt haben, obligatorische Glücksspielgenehmigungen zu erhalten. Das Verbot wurde am Dienstag, dem 26. Mai, offiziell im offiziellen Regierungsbulletin Spaniens veröffentlicht. JUST IN: Spanien blockiert die Prognosemärkte Polymarket und Kalshi wegen fehlender Glücksspiellizenzen pic.twitter.com/jK6QKAftt9 – Satoshi Club (@esatoshiclub) 26. Mai 2026 Das spanische Ministerium für Verbraucherrechte bestätigte, dass seine Aufsichtsbehörde für Glücksspiele eine umfassende Untersuchung gegen beide in den USA ansässigen Unternehmen eingeleitet hat. Beamte gehen davon aus, dass die Untersuchung drei bis vier Monate dauern wird, bevor zu Ergebnissen gelangt. Den behördlichen Erkenntnissen zufolge wiesen beide Plattformen erhebliche Lücken bei wesentlichen Verbraucherschutzmaßnahmen auf. Zu den Mängeln gehören ordnungsgemäße Protokolle zur Identitätsauthentifizierung, Mechanismen zur Verhinderung der Teilnahme minderjähriger Spieler und Systeme zur Durchsetzung von Selbstausschlussanfragen von problematischen Spielern. Das spanische Gesetz kategorisiert Prognosemärkte als Glücksspielaktivitäten, bei denen die Teilnehmer Geld auf ungewisse zukünftige Ergebnisse setzen. Diese rechtliche Auslegung unterwirft diese Plattformen den gleichen Regulierungsstandards, die auch für traditionelle Wettdienste im ganzen Land gelten. Diese digitalen Marktplätze ermöglichen es den Teilnehmern, Positionen auf der Grundlage bevorstehender Veranstaltungsergebnisse zu kaufen und zu handeln. Die Marktpreise passen sich dynamisch an, um kollektive Wahrscheinlichkeitseinschätzungen widerzuspiegeln. Die behandelten Themen umfassen politische Wahlen, sportliche Wettbewerbe, geldpolitische Entscheidungen und die Bewertung von Kryptowährungen. Prognosemärkte haben sich nach der erhöhten Aktivität während der amerikanischen Wahlsaison 2024 von obskuren Internetexperimenten in anerkannte Finanzinstrumente verwandelt. Untersuchungen des Analyseunternehmens Morning Consult gehen davon aus, dass das Handelsvolumen bis zum Ende des Jahrzehnts auf 1 Billion US-Dollar jährlich ansteigen könnte. Innerhalb der amerikanischen Bevölkerungsgruppe geben etwa 25 % der Männer zwischen 18 und 24 Jahren an, sich im letzten Halbjahr mit Wettmärkten oder Glücksspielanwendungen beschäftigt zu haben. Untersuchungen von Bloomberg ergaben, dass über 100.000 Einzelkonten ausschließlich durch Polymarket-Transaktionen Verluste von mindestens 1.000 US-Dollar erlitten. Die Berichterstattung des Wall Street Journal verdeutlichte eine extreme Gewinnkonzentration, wobei zwei Drittel aller Gewinne lediglich auf 0,1 % der Plattformkonten flossen. Die Untersuchung ergab, dass auf weniger als 2.000 Einzelkonten etwa eine halbe Milliarde Dollar angesammelt wurden. Jonathan Cohen, Mitglied des American Institute for Boys and Men, bezeichnete den psychologischen Rahmen, der junge männliche Teilnehmer anzieht, als „wirtschaftlichen Nihilismus“. Seine Analyse lässt darauf schließen, dass bestimmte Nutzer glauben, dass eine spekulative Marktbeteiligung im Vergleich zu herkömmlichen Anlagestrategien zu einem beschleunigten Vermögensaufbau führt. Spaniens Maßnahmen folgen breiteren Regulierungstrends. Minnesota etablierte sich als der erste US-Bundesstaat, der Prognosemärkte verbot. In ganz Europa nehmen staatliche Stellen zunehmend energische Positionen gegenüber Plattformen ein, die den Eindruck erwecken, dass sie die Unterscheidung zwischen legitimen Investitionen und Glücksspielaktivitäten verschleiern. Finanztechnologieunternehmen, Kryptowährungsbörsen und digitale Brokerage-Anwendungen stehen nun vor einer verschärften regulatorischen Prüfung. Lizenzanforderungen und betriebliche Compliance-Kosten nehmen weiter zu. Ben Fielding, als CEO führendes KI-Infrastrukturunternehmen Gensyn, teilte Moneywise mit, dass Prognosemärkte systematisch Anreize für den Handel rund um hochkarätige Ereignisse schaffen, um die Transaktionsgebühren zu maximieren. Seine Sichtweise legt nahe, dass diese Struktur die Teilnehmer dazu ermutigt, Trendpositionen zu reproduzieren, ohne über überlegene analytische Erkenntnisse zu verfügen. Amerikanische Aufsichtsbehörden klassifizieren Prognosemärkte derzeit eher nach den Handelsrahmen für Warentermingeschäfte als nach den Glücksspielgesetzen. Plattformbetreiber erheben für jede abgeschlossene Transaktion geringe Gebühren. Der Internet-Persönlichkeit Logan Paul unterhält eine Werbebeziehung mit Polymarket und unterstützt die Plattform regelmäßig auf seinen Social-Media-Kanälen. Kritiker argumentieren, dass Influencer-Marketing die legitimen finanziellen Risiken minimiert, die mit der Teilnahme an einer Plattform verbunden sind. Obwohl Spaniens Verbot vorübergehenden Status hat, stellt es einen bedeutenden Richtungswechsel dar. Europäische Regierungen weigern sich zunehmend, minimal regulierten Plattformen ungehindert in die Mainstream-Finanzökosysteme einzudringen. Entdecken Sie mit Expertenanalysen Aktien mit der besten Performance in den Bereichen KI, Krypto und Technologie.

Spanische Aufsichtsbehörden schließen Polymarket und Kalshi wegen Lizenzverstößen