Erschütterung am Spotmarkt: Upbit stellt die Unterstützung für die umstrittene Kryptowährung ein und begründet dies mit regulatorischen Bedenken und mangelndem Volumen

Upbit, eine der führenden Kryptowährungsbörsen Südkoreas, hat offiziell angekündigt, den NKN-Token ab dem 15. Juni von seiner Plattform zu entfernen. Den von der Börse veröffentlichten Informationen zufolge endet die Handelsunterstützung für NKN am 15. Juni um 09:00 Uhr. Nach dieser Entscheidung wird den Benutzern empfohlen, bis zu diesem Datum ihre offenen Positionen zu schließen und ihr Vermögen abzuheben.
Upbit gab an, dass die Entscheidung zum Delisting nach einem umfassenden Prüfprozess getroffen wurde. Das Unternehmen erklärte, dass die Evaluierungen verschiedene Mängel im Projekt festgestellt hätten und dass die aktuelle Situation potenzielle Risiken für die Nutzer mit sich bringe. Börsenvertreter betonten, dass der Schutz der Anleger das vorrangige Ziel sei. In der Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass die Entscheidung nach einer detaillierten Prüfung des Geschäftsmodells, der Nachhaltigkeit, der Ökosystementwicklung und des technischen Fortschritts des Projekts getroffen wurde. Darüber hinaus wurden auch Trends im Besitz von On-Chain-Token, Handelsvolumen auf lokalen und internationalen Märkten, Liquiditätsniveaus und der Notierungsstatus an anderen großen Kryptowährungsbörsen als Bewertungskriterien berücksichtigt.
NKN zeichnete sich als Blockchain-basiertes Projekt aus, das auf die Entwicklung einer dezentralen Netzwerkinfrastruktur abzielte. Die jüngsten Entwicklungen im Zusammenhang mit dem hinter den Erwartungen zurückbleibenden Projekt und einem Rückgang der Marktaktivität haben sich jedoch negativ auf das Anlegervertrauen ausgewirkt. Marktanalysten weisen darauf hin, dass eine Delisting-Entscheidung einer großen Börse wie Upbit kurzfristigen Verkaufsdruck auf NKN ausüben könnte. Sie weisen darauf hin, dass ähnliche Entscheidungen in der Vergangenheit zu starken Preisschwankungen bei entsprechenden Token geführt haben.
Experten betonen, dass Anleger Börsenankündigungen während des Delisting-Prozesses sorgfältig überwachen sollten und dass es für sie wichtig ist, notwendige Transaktionen im Voraus abzuschließen, um Verzögerungen, insbesondere hinsichtlich der Auszahlungszeiten, zu vermeiden.
*Dies ist keine Anlageberatung.